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Giftige Chemikalie in Lachs von Edeka, Rewe & Co

21/07/2016 14:40 CEST | Aktualisiert 22/07/2017 11:12 CEST

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© iStock/Ammit

Lachs gilt als äußerst gesund - Ethoxyquin eher weniger. Ein Widerspruch: Denn während es bei Fleisch, Nüssen und Gemüse Höchstgrenzen gibt, kann die Chemikalie bei Fisch ohne Einschränkung verwendet werden. Als Pflanzenschutzmittel ist sie in der EU seit 2011 sogar unzulässig.

Achtung: Gesundheitsgefahr!

Lachs, der auf den Tellern der Verbraucher landet, wird in Aquakulturen gezüchtet. Aufgrund der Enge breiten sich Krankheiten in der Fischzucht rasend schnell aus und müssen mit Chemikalien und Antibiotika bekämpft werden. Ethoxyquin klingt dabei vorerst ungefährlich, zumal es im menschlichen Fettgewebe nachweisbar ist und sich dort anreichert. Doch Vorsicht: Die Chemikalie steht im Verdacht die DNA und sogar den Fötus zu schädigen. In Versuchen wurde zudem gezeigt, dass Ethoxyquin die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann.

Aldi, Edeka, Rewe und Real

Lachs aus den Supermärkten Aldi, Edeka, Rewe und Real wurde in Labortests des ARD Verbrauchermagazins Plusminus als belastet enttarnt. Und das, egal ob der Lachs frisch, geräuchert oder tiefgefroren war. Verzehr auf eigene Gefahr.

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