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Hauptberuflicher Stalleinbrecher gesucht?

05/10/2017 18:50 CEST | Aktualisiert 05/10/2017 18:50 CEST
BartCo via Getty Images

Das deutsche Tierschutzbüro veröffentlich eine ziemlich unmissverständliche Stellenanzeige.

Wer schon immer gerne als Stalleinbrecher arbeiten wollte, sollte jetzt aufmerksam sein! Das Deutsche Tierschutzbüro sucht aktuell - ganz offen und unverdeckt - nach Verstärkung für die „Undercover-Recherchearbeit im bundesweiten Einsatz". Die Anforderungen des offiziell ausgeschriebenen Jobs umfassen unter anderem „Offenheit und Bewusstsein für die Arbeit in gesetzlichen Grauzonen".

Unter „Jobs beim Tierschutzbüro" finden sich auf der Webseite der Organisation nicht nur Stellenanzeigen für einen Pressereferenten und einen Kampagnenkoordinator. Gesucht wird auch ein „Mitarbeiter (m/w) in der Undercover-Recherche für unsere bundesweite Aufklärungsarbeit". Die Aufgabenbeschreibung zu der Stelle umfasst die „eigenständige Recherche in den Bereichen der industriellen Massentierhaltung und Pelzfarmen", die „aktive Recherchearbeit in Mast- und Zuchttieranlagen" sowie das „Erstellen von Bildmaterial (Video, Foto)". Neben dem Bewusstsein für die Tätigkeit in „gesetzlichen Grauzonen" sollten Bewerber eine „hohe Reisebereitschaft" mitbringen, ein Pkw-Führerschein ist daher „zwingend notwendig". Wichtig ist zudem „eine positive Einstellung gegenüber der pflanzlichen Lebensweise".

Laut eigener Darstellung ist das Deutsche Tierschutzbüro e.V. eine eingetragene und gemeinnützige Tierrechtsorganisation, die „für einen gesellschaftlichen Wandel gegenüber der Einstellung zu sogenannten Nutztieren" kämpft. Weiter heißt es: „Durch Undercover-Aufnahmen und Kampagnen fordert der Verein die Politik, Verbraucher und Lobbyverbände zu einem Umdenken auf."

Erst im August hatte sich der Deutsche Bauernverband für eine härtere Bestrafung von Stalleinbrüchen ausgesprochen (wir berichteten). Generalsekretär Bernhard Krüsken forderte nach Vorwürfen gegen die neue NRW-Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking, dass die Taten von Tierrechtsaktivisten künftig „konsequenter und schärfer strafrechtlich geahndet werden".

Weitere Artikel zum Deutschen Tierschutzbüro finden Sie hier:

„Tierschützer" gehen als Pelz-Polizei auf Streife

Das miese Geschäft mit der Tierrettung - Subventionierter Kälberklau

Dieser Beitrag erschien zuerst auf OutfoxWorld.

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