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Intelligente Netzwerke

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chombosan via Getty Images
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Unternehmen beschäftigen sich derzeit zurecht mit der Frage, wie sie in das digitale Zeitalter einsteigen oder besser gesagt, daran teilnehmen können, wenn der Zug nicht schon abgefahren ist. Denn im Unterschied zu vorherigen Entwicklungen ändert sich eines gerade massiv und das überfordert gleichzeitig: Die Halbwertzeit von Entscheidungen und damit auch die verkürzte Wirkungsverzögerung auf Disruptoren.

Die Diskussion um neue Geschäftsmodelle ist vielfach auch zu technisch getrieben, freies Denken verliert sich, weil man zu schnell in Lösungen operiert, der Gedanke von „sozialen Architekturen", das heißt das Zusammenwirken der Kräfte im Markt mit völliger Transparenz der Teilnehmer kommt zu kurz oder wird vielfach nicht berücksichtigt. Ein Grund ist sicherlich das Wohlfühlen im jetzt, was ja scheinbar gut läuft und der fehlende Mut sich selber in Frage zu stellen und damit zu attackieren.

Eine Rolle spielt hier sicherlich die Art und Weise wie wir Know-how vermittelt bekommen und die Anforderungen, die über die technische Exploration auf uns zukommt. Der Gedanke einer übergreifenden Struktur um Know-how anders zu diskutieren, wurde an dieser Stelle schon mal vom Autor Otto Schell diskutiert.

Heute sollte es aber ums „Know-Where" gehen und damit ganz klar um „Soft"where", die wir klassische in Unternehmensprozessen einsetzen, als Standard, zunehmend als Service aber verhalten in neuen Architekturen. Das heißt, zum Teil wird immer noch in alten Denkmustern über starre Projektpläne und Business Cases diskutiert, wie auch vor 20-30 Jahren, als Digitalisierung der Prozess, nicht nur in der Produktion mit Client-Server Technologien angefangen hat. Interessanterweise sind es aufgrund unser Denkmuster immer noch die gleichen Ansätze.

Der neue Ansatz heisst „EverySoft"

Wenn wir aber wissen, dass über Sensorik, die immer smarter wird, über BlockChain-Verfahren komplett neue semantische Prozesse zwischen Sensorik - Mensch- Umgebung erbaut werden können. Es stellt sich die Frage, ob wir uns im hier und jetzt vielleicht falsch mit der Thematik „technische Digitalisierung" beschäftigen, sondern eher überlegen sollte, wie wir uns auf die übernächste Generation der intelligenten Netzwerke vorbereiten und damit schon jetzt darauf hinarbeiten sollten.

Damit würden wir auch die Möglichkeit öffnen, gesellschaftliche Themen wie Arbeit der Zukunft, Verteilung von Vermögen endlich anzugehen. Was inhärent auch eine Zusammensetzung der richtigen Teams bedeutet, nicht von isolierten Gruppen, die glauben die Antwort auf die digitale Zukunft schon zu kennen und damit irreleiten oder Angstszenarien statt Herausforderungen zu kommunizieren.

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