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Yakuza Apocalypse (DVD) Review

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Nachdem ich Filme wie „Ichi, The Killer", „Izo" und „Three... Extremes" von Takashi Miike gesehen habe, wusste ich ungefähr in welche Richtung sich wahrscheinlich der Film bewegen würde. Der Titel „Yakuza Apocalypse" hat auch das Feld stark eingegrenzt und auch die Beschreibung auf der Rückseite der DVD tat ihr übriges.

Immerhin dreht sich hier vieles um die Yakuza sowie deren unsterblichen Boss, der sich im Keller eines alten Hauses einen Strickzirkel hält. Der Boss ist unsterblich, er ist ein Vampir. Sein treuester Mann bekommt es heraus als sei Boss stirbt, der Kopf anfängt zu reden, er ebenjenen in die Hände nimmt und ebenjenes Haupt ihn beißt. Er wird folglich selbst ein Vampir.

Getötet wurde der Yakuza-Boss von einem Syndikat, das seinem Treiben ein Ende machen wollte. Dass er seine Unsterblichkeit und sein Vampirdasein weitervererben kann, war nicht in deren Sinn. Der Nachfolger ist stärker und übertreibt es mit dem Beißen. Weshalb a) als Gegner eine Art Terrorfrosch auftaucht und b) alle, die Schutzgelder bezahlen nun selbst Vampire sind. Oder ein Großteil. Dadurch lässt sich schwer Geld einnehmen.

Alles in allem macht der Film einen etwas (kleiner Scherz) wirren Eindruck, dennoch ist hier alles an seinem Platz. Was irgendwie bewundernswert ist, wenn man sich klar macht, dass die Szenen mit dem Terrorfrosch, der irgendwie Muppet-ähnlich aussieht, ziemlich realistisch rüberkommen. Oder besser gesagt: Realistischer als erwartet.

Ein interessanter Film - nicht nur für Takashi Miike Anhänger.

Punkte: 7 von 10
Hier könnt ihr den Film kaufen.

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