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Weltraumkrümel von Craig Thompson Comic Kritik

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Violett lebt mit ihrer Familie im Weltraum. Ihr Vater ist eine Art moderner Holzfäller und sammelt Walexkremente anstatt Holz und die Mutter ist als Designerin tätig. Zwei verschiedene Welten treffen aufeinander und das heranwachsende Kind ist irgendwo zwischen den beiden Elternteilen.

Bei einem etwas anderen Auftrag verschwindet ihr Vater und ihre Mutter sitzt auf einer Raumstation fest, von der Violett, was die Mutter zum Zeitpunkt noch nicht weiß, erfolgreich abgehauen ist. Natürlich nicht alleine. Begleitet wird sie von einem intelligenten Hühnchen und einer Chaperdrone, automatisierter Ersatz für (faule/beschäftigte) Eltern. Schließlich muss ja irgendjemand ihren Vater wieder finden. Und natürlich gibt es auch andere Wege. Aber...

Das zumindest ist (sehr) grob umrissen die Story aus „Weltraumkrümel" von Craig Thompson. Insgesamt wird die Geschichte auf über 300 Seiten geschildert und meine persönliche Erwartungshaltung war schon sehr groß. Denn in der Verlagsvorschau sah das aus wie ein Pracht-Comic. Und letzten Endes liegt genau so eines nun vor mir. Regelrecht verschlungen wurde es.

Die Geschichte von Craig Thompson, die in „Weltraumkrümel" erzählt wird, verbindet auf elegante Art und Weise Moral, Freundschaft, Liebe und Loyalität zu einem Rundumpaket, was man immer dabei haben sollte, um es denen zu geben, die einem nahe stehen oder von denen man möchte, dass sie es tun oder auch als Zeichen von Wertschätzung. Ach, es gibt da so viele Möglichkeiten und hier werden einige gezeigt. Ein tolles, sehr flüssig zu lesendes und spannendes Werk.

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