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This Is Where Death Begins von Combichrist (CD) Review

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Die norwegisch-amerikanische Gruppe mit dem Namen Combichrist hauen mit ÔÇ×This Is Where Death Begins" ein neues Album raus. Was sofort auff├Ąllt sind die stark in den Vordergrund getretenen Gitarren, nur noch dezente elektronische Elemente. Das ist ├╝berraschend, wenn man bedenkt, dass das fr├╝her eher umgekehrt war.

Von den einst verzerrten, harten elektronischen Beats ist nichts mehr zu h├Âren - okay ab und an kommt es dezent vor. Stattdessen ist Combichrist nun eine ÔÇ×richtige voll instrumentalisierte" Band. Sprich: Sie nutzen Gitarren, Drums, Bass wie ÔÇ×normale" Bands es auch tun. Das war anfangs etwas schwer bek├Âmmlich, klingt aber nach mehreren Durchg├Ąngen interessanter als zu Beginn.

Die Musik ist gewohnt d├╝ster und auch der Gesang ist hart und stellenweise verzerrt - wenngleich auch akzentuierter als auf anderen Alben von Combichrist. F├╝r die Fans der norwegisch-amerikanischen Truppe wird es etwas gew├Âhnungsbed├╝rftig werden, f├╝r alle anderen wahrscheinlich eine M├Âglichkeit f├╝r einen Neueinstieg zu Combichrist.

ÔÇ×This Is Where Death Begins" enth├Ąlt selten St├╝cke, die wirklich im Ohr bleiben. Als Ausnahmen seien hier die Opener ÔÇ×We Are The Plague" und das St├╝ck ÔÇ×Slakt" genannt, die wirklich eing├Ąngig und etwas abseits von den anderen Songs sind und somit eher im Ohr bleiben. Alles in allem ein Album, das in Ordnung geht, mich aber nicht sonderlich vom Hocker rei├čt.

Punkte: 6 von 10
Hier k├Ânnt ihr das Album kaufen.

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