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The End Teil 4 - Hoffnung und Tod von G. Michael Hopf Buchkritik

01/07/2015 18:29 CEST | Aktualisiert 01/07/2016 11:12 CEST

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Nachdem in den ersten drei Teilen das Ereignis einer EMP-Bombe sowie deren Auswirkung auf Umwelt, Menschen, Handlungen / Taten und all den Missständen geschildert wurde, geht es im vierten Teil von der Dystopie-Serie „The End" mit dem Untertitel „Hoffnung und Tod" damit weiter.

Die Vereinigten Staaten befinden sich am Rande der totalen Anarchie nach einem Super-EMP-Angriff. Gordon van Zandt und seine Familie haben es geschafft, sich in Sicherheit zu bringen. Doch der Begriff Sicherheit trügt, denn die Sicherheit wird hier anders definiert und man muss sie immer wieder aufs neue verteidigen.

Von dem Kampf um Territorien will ich gar nicht erst anfangen. Denn auch darum geht es hier (immer noch) und deutlicher als im dritten Teil. Der neue Präsident will seine Vereinigten Staaten behalten, doch es gibt überall neue Ansprüche. Denn nicht wenige Menschen fühlen sich vom Präsident im Stich gelassen und / oder vernachlässigt.

Das Buch beginnt schon mit einer kleinen aber feinen Überraschung, denn, die Person die dieses Mal erzählt ist jemand ganz unerwartetes. Aber auch die panamerikanische Armee ist wieder dabei und Barone, der Marine, den van Zandt persönlich kennt.

Der Präsident trifft wieder Entscheidungen und muss sich mit Querelen in den eigenen Reihen ebenso befassen wie mit den Besitzansprüchen der Menschen, die sich von den Staaten im Stich gelassen fühlen.

Wie aus den vorherigen drei Teilen gewohnt, wird hier sehr gut beschrieben - das betrifft sowohl die Gegenden als auch die Taten. Der Action-Anteil ist nach wie vor ziemlich hoch und auch die Taktiken, die für bestimmte Situationen gewählt werden, sind durchaus nachvollziehbar, selbst wenn man keinen militärischen Background hat.

„The End - Teil 4 - Hoffnung und Tod" von G. Michael Hopf ist wieder ein gelungenes Werk, das wahrhaft bildlich und meisterlich das Ganze beschreibt. Ein überaus gelungenes Buch mit reichlich Action. Den Untertitel „Hoffnung und Tod" kann man wörtlich nehmen. Leider trifft es auch hier wieder liebgewonnene Personen / Charaktere. Aber gerade das veranschaulicht sehr gut, das hier nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist.

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