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The Dillinger Escape Plan - Dissociation Kritik

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Am 14. Oktober 2016 ist das sechste Album der Band The Dillinger Escape Plan erschienen, das vorerst das letzte sein wird, bevor die Band in einer ausgedehnten Pause geht. Das gute Stück nennt sich „Dissociation" und ist der Nachfolger von „One of Us is the Killer" aus dem Jahre 2013. Die Band besteht nun aus Sänger Greg Puciato, Gitarrist (und Gründungsmitglied) Ben Weinman, Bassist Liam Wilson, Schlagzeuger Billy Rymer und Gitarrist Kevin Antreassian.

Die erste Single „Limerent Death" wird dem Album nur zum Teil gerecht, denn es ist so viel Abwechslung in dem Dillinger Escape Plan Wahnsinn vorhanden, dass man das auch unmöglich - irgendwie seltsam „unmöglich" bei einer Band wie DEP zu benutzen - alles unterbringen kann. Ben Weinman beschreibt den Song mit den Worten: „It's one of my all-time favorite DEP songs. I feel that this song is one of the rare instances where all the members are feeling, and conveying, the same energy from start to end. A sharp focused dagger plowing its way through thick heavy walls." Ultrabrutales Stück, das gegen Ende mit einem immer höheren Tempo in den Wahnsinn führt, wie man unschwer an der Stimme von Greg Puciato erkennen kann.

Und das ist schon alles, was ich an The Dillinger Escape Plan mag. Okay, es gibt keine vollständige. Sagen wir es einfach so: Ich mag die Band so wie sie ist und das schon seit „Calculating Infinity". Der Song „42% Burnt" hat mich infiziert und wird jedem gezeigt, wo ich vermute, dass die Person, die Musik von DEP gut finden könnte. Erstaunlicherweise tummeln sich tatsächlich einige in meinem Freundes- und Bekanntenkreis, was mich aber auch sehr freut.

Wenn dann noch Stücke wie „Wanting Not So Much to as To", „Fugue" und ähnliche Songs auftauchen, dann kann man als Hörer und Fan wirklich nur zufrieden sein. Und wenn The Dillinger Escape Plan tatsächlich Abschied nehmen, haben sie es - beruhigenderweise - wenigstens mit einem sehr guten Album getan.

Punkte: 10 von 10