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The Baseballs - Hit Me Baby ... Kritik

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2007 gründete sich die Band The Baseballs nach einem Übernweglaufen in einem Proberaumkomplex in Berlin und gemeinsamen Proben. Die drei Stammmitglieder Sam, Digger und Basti - alle für den Gesang zuständig - werden live noch durch ihre vierköpfige Band bestehend aus Lars Vegas (Gitarre), Jan Miserre (Klavier), Klaas Wendling (Kontrabass) und Tomas Svensson an den Drums ergänzt.

2009 erschien mit „Strike!" das erste Album, danach folgte 2011 „String ‚n' Stripes", das Weihnachtsalbum „Gold Ol' Christmas" - mit dem ich persönlich nicht anfangen konnte - sowie 2014 „Game Day". Zwei Jahre später im Jahre 2016 folgt dann „Hit Me Baby...". Wer da an den Britney Spears-Hit gleichen Namens denken muss, liegt auch mit der musikalischen Ausrichtung nicht so verkehrt. Oder besser gesagt, mit den Jahren, wo dieses Mal gefischt wurde, um bekannte Stücke im Rockabilly-Gewand neues Leben einzuhauchen.

„Let's Talk About Sex" - hier möchte mal vorweg greifen - ist der einzige Song mit dem ich auf diesem Album so gar nicht warm werden kann. Alle anderen haben wenigstens noch etwas Pep und was mitreißen kann, was das Stück wenigstens ein Quäntchen besser macht als das Original - hier leider nicht. Aber das kommt auf den besten Alben vor.

Der Rest hält sich im erträglichen Rahmen oder rockt wie der Titelsong, „Daylight In Your Eyes" - ja, richtig gelesen - sowie „Wannabe", „You Raise Me Up", „Overload" und „Everybody (Baseballs' Back)".

Insgesamt tatsächlich - und auch ein wenig überraschend - eine ordentliche und zündelnde Platte. Nach „Game Day" habe ich da nicht mehr so ganz dran geglaubt. Aber gut, ich lasse mich gerne - wenn es sich lohnt - vom Gegenteil überzeugen. Bin auf weitere Alben geespannt.

Punkte: 8 von 10