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Tami - Habakuk CD Kritik

10/01/2016 17:02 CET | Aktualisiert 10/01/2017 11:12 CET

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Der Kölner Rapper Tami veröffentlicht mit „Habakuk" sein Debütalbum. Der Albumtitel bezieht sich auf Tami, denn Habakuk ist sein richtiger Name und kein Verweise auf eine andere reale oder künstliche Figur, wie die Info mitteilt. Der 29-Jährige sagt: „Ich rappe über mein Leben und dichte nichts dazu. Ich bin keine Kunstfigur, sondern rappe das, was ich bin."

Auch beschreibt sich Tami als gläuterten Asi: „Ich bin sozusagen ein geläuterter Asi", lacht Tami. „Ich hab viele Drogen genommen, bin auf Techno feiern gegangen und war mit meiner Graffiti-Crew unterwegs. Wir haben alle in einer Bude gehaust und eigentlich nur Scheiße gebaut. Eine wirkliche Struktur brachte eigentlich erst die Geburt meiner Tochter in mein Leben und meine Musik."

Direkt der zweite Song ist ein Song über seine Crew KVS mit der er Graffitis gesprüht hat. Einige Gäste wie Projekt Gummizelle, Fleur Earth und Veedel Kaztro gibt es hier auch zu hören. Einen Seitenhieb auf dem Rapper Umse gibt es ebenfalls.

Einen unbändigen Drang ein Star im Hip Hop-Biz zu werden hat der Rapper jedoch nicht: „Mir geht's wirklich nicht ums Geldverdienen. Ich arbeite beim Theater und Rap ist für mich alles andere als ein Job."

Für ein Debütalbum ist der Longplayer namens „Habakuk" wirklich gut gelungen. Eine interessante Neuentdeckung, die man im Auge behalten kann, wenn man deutschsprachigen Hip Hop feiert.

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