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Subway To Sally - Neon CD Kritik

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Subway To Sally habe ich Anfang der 1990er-Jahre musikalisch kennengelernt und kurz danach auch zum ersten Mal live gesehen zur „Bannkreis"-Tour. Großartiger Auftritt und zwar unterwegs bis zum heutigen Tag einige Veränderungen durchgemacht mit denen ich mich nicht immer wohl fühlte, die aber dann auch von mehreren Menschen ignoriert wurde beziehungsweise mit nicht mögen gestraft wurden.

Mit der „Neon"-Tour hat sich die Band wieder einmal etwas Besonderes einfallen lassen. Nicht umsonst heißt es dort „Ekustik" - ein Verweis auf einen akustischen Auftritt mit elektronischen Elementen. Ungewohnt für eine Band, die zu Beginn Folk und Mittelalter gemacht hat. Aber dann doch wieder typisch Subway To Sally.

Am 10.03.2017 erscheint das dazugehörige Live-Album, ebenfalls mit „Neon" betitelt. Cop Dickie heißt der junge Mann, wie er in der Info beschrieben wird mit seinem Künstlernamen und zeichnet sich für die elektronischen Einflüsse verantwortlich, die auf dem Album zu hören sind. Auch wenn es erstmal ungewohnt ist, steht es der Band ziemlich gut. Wieder eine Idee, die positiv, fesselnd, enthusiastisch - nicht nur die Band, wie man hört - und musikalisch sehr gut umgesetzt wurde. Bei der Songauswahl gab es nichts zu meckern und selbst wenn: Allen kann man es sowieso nicht recht machen. Aber Stücke wie „Maria", „Kleid aus Rosen", „Mitgift", „Schwarze Seide", „Traum vom Tod", „Tanz auf dem Vulkan", „Veitstanz", „Unsterblich", „Verloren", „Eisblumen" sowie einige mehr zeigen die Vielfalt des Programms. Meinetwegen können auf der zweiten Neon-Tour - Tourdaten gibt es weiter unten - andere Stücke gespielt werden und das Ganze wieder veröffentlicht werden. Tolle Idee, tolle Umsetzung.

Punkte: 10 von 10

24.03. Wiesbaden, Schlachthof
25.03. Memmingen, Kaminwerk
29.03. Essen, Lichtburg
30.03. Heidelberg, Halle 02
31.03. Köln, Essigfabrik
01.04. Herford, X
06.04. Augsburg, Spectrum
07.04. Annaberg, Festhalle
08.04. Gera, Comma