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Speedin' Bullet 2 Heaven von Kid Cudi CD Kritik

02/01/2016 15:57 CET | Aktualisiert 02/01/2017 11:12 CET

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Mit WZRD erreichte Kid Cudi den bisherigen Höhepunkt, in diesem Fall durch eine Art Nebenprojekt (WZRD eben), seiner Experimentierfreude. „Speedin' Bullet 2 Heaven" ist das bislang fünfte Studioalbum des Rappers. Wobei „Rapper" sich irgendwie falsch anhört, wenn man das Album „Speedin' Bullet 2 Heaven" kennt.

Laut Cudi ist das Album all jenen gewidmet, die an einer Störung Art leiden. Die Störung ist nicht näher definiert. Aber die Lyrics und die Musik sind schon sehr sprunghaft. Zeigt sich prima an folgenden Zeilen: „No more chicken sandwiches Yes I'll pay for the damages." Wenn ich mich recht erinnere hat er selbst Probleme Depressionen und suizidalen Gedanken. Das macht die Widmung an all jene mit irgendwelchen Störungen auch authentisch. Leider die Platte aber musikalisch nicht besser.

Hat Kid Cudi schon mit WZRD herumexperimentiert, ist es jetzt eine ausgewachsene Mischung aus Rock, Alternativ, einer Prise Punk und Grunge sowie Rap / Hip Hop. Das zeigt sich gut an „Handle With Care", ein wirklich gutes Stück, das klingt wie „MMM MMM MMM MMM" von den Crash Test Dummies. Während alles andere irgendwie wie lose zusammengefügt klingt, wo der Kleber aber ausgegangen ist.

Im Großen und Ganzen lässt sich das Album „Speedin' Bullet 2 Heaven" von Kid Cudi musikalisch nur selten klar einordnen. Dadurch wirkt es sperrig, nicht fertig, desorientiert. Kein Wunder, dass sich so viele davon nicht angezogen fühlen. Gefühlt 2-3 Songs von insgesamt 26 Stücken ist mir dann definitiv zu wenig.

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