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Solidarische Landwirtschaft (Solawi) Dortmund

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Die Planungen für das erste Projekt namens Solidarische Landwirtschaft in Dortmund begannen bereits im Frühjahr 2013. Damals traf sich eine kleine Gruppe von Interessierten, um geeignete Flächen zu finden, die rechtlichen Rahmenbedingun­gen zu klären sowie einen Finanzierungsplan zu erarbeiten. Anschließend startete die Such nach Mitglieder für eine sogenannte Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft (EVG).

Das Resultat ist die Solawi „Kümper Heide", die sich im März 2014 gegründet hat. Aktuell besteht diese auch 60 Mitgliedern, die gemeinsam eine Bewirtschaf­tung von 0,6 Hektar Land ermöglichen. Ein Gärtner baut dort verschiedene Gemüsesorten an.

Welche Sorten geplant sind, wird anhand eines Gemüseanbauplans ermittelt.

In Zukunft könnte diese Flächen erweitert werden und die Gemeinschaft vergrößert.

Die Website beantwortet die Frage „Was ist Solidarische Landwirtschaft?" ausführlich. Hier der erste Absatz, der schon einiges klärt:

„Regional, ökologisch und nachhaltig - das Konzept der solidarischen Landwirtschaft setzt auf verschiedenen Ebenen an, um einige Probleme der globalisierten Wirtschaft zu lösen. Die Grundidee: Eine Verbrauchergemeinschaft trägt die Landwirtschaft auf einem Hof in ihrer Region. Sie teilt sich Risiko, Verantwor­tung und Kosten - und die Ernte." (Quelle)

Man versteht sich als Gruppe und bezahlt demzufolge, weil alles geteilt wird (nicht nur Arbeit, sondern auch Ernte et cetera), durch einen Mindestmitgliedsbeitrag alles mit. Nicht zwangsläufig ergibt die Ernte, die für einen dabei rumkommt einen ähnlichen Wert.

Momentan werden dort Kartoffeln, Blatt- und Wurzelgemüse, Kürbisgewächse, Salate, Kräuter, diverse Kohlsorten sowie Tomaten angebaut. Die Ernten finden in den Monaten Mai bis November statt und es wird wöchentlich geerntet.

Weitere Informationen gibt es für dieses wunderbare Projekt an folgender Stelle: https://www.solawi-dortmund.org/