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„Snowden" - Ein Einzelgänger kämpft - DVD Kritik

08/04/2017 08:46 CEST | Aktualisiert 08/04/2017 08:46 CEST

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Im Jahr 2016 kam mit „Snowden" ein deutsch-US-amerikanisches Filmdrama von Regisseur Oliver Stone in die Kinos. Joseph Gordon-Levitt spielte die titelgebende Rolle des Edward Snowden. Das Drehbuch schrieb neben Stone auch Kieran Fitzgerald. Weitere Schauspieler sind Shailene Woodley als Lindsay Mills, Snowdens Freundin, Melissa Leo als Laura Poitras, die Dokumentarfilmerin der sich Snowden anvertraute, sow Zachary Quinto als Glenn Greenwald, einem Journalisten, Tom Wilkinson als Ewen MacAskill, Scott Eastwood als Trevor, Robert Firth als Dr. Stilwell, Demetri Goritsas als Frank Davini, Jaymes Butler als Staff Sgt. Robinson, Andrew Dits als Blake und Rhys Ifans als Corbin O'Brian sowie andere.

Gedreht wurde ein Großteil der Dreharbeiten im Februar 2015 in den Bavaria Studios in München. Amerikanische Studios haben das Drehbuch abgelehnt. Das Budget lag bei rund 40 Millionen US-Dollar, eingespielt wurden leider nur 34 Millionen Dollar. Was den Film leider zu einem Flop (in den Kinos) macht.

Der Film erzählt die wahre Geschichte des CIA- und NSA-Mitarbeiters und Whistleblowers Edward Snowden, der im Jahr 2013 von Hawaii nach Hongkong fliegt. Dort wurden tausende geheime Dokumente an die Presse gegeben, die, die Existenz von Programmen amerikanischer und britischer Geheimdienste öffentlich machten. Darunter die Totalüberwachung des weltweiten Internetverkehrs - namentlich erwähnt werden (bisher) PRISM, Tempora, Xkeyscore und Boundless Informant. Dadurch wurde eine globale Überwachungs- und Spionageaffäre ausgelöst. Erschüttert wurde nahezu jeder Bereich in der Gesellschaft.

Snowden lebt seit der Weitergabe der Dokumente in Moskau. Zum Ende des Films kommt Snowden selbst zu Wort.

Dass der Film gefloppt ist in den Kinos wundert mich ehrlich gesagt. Dabei spielen die Beteiligten eine durchaus gute Rolle. Das der Film nicht in dem nötigen Ausmaß erzählt werden kann, dürfte klar sein. Sonst hätten wir eine Reihe von Filmen, die selbst Herr der Ringe von Länge und Epik locker in den Schatten stellen würde. Daher sehe ich nicht so viele Grüne zu meckern. Außer, wenn überhaupt, Länge und Ausführlichkeit. Das ist schade, bin aber dennoch zufrieden damit. Für mich gibt es im Film alles, was da sein muss.

Punkte: 8 von 10

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