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Sieben Weltmeere von Cr7z CD Kritik

16/11/2015 16:11 CET | Aktualisiert 16/11/2016 11:12 CET
Cr7z

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Cr7z agiert schon 15 Jahre in der Szene und rappt vor sich hin. Mit seinem ungewöhnlichen Pattern in den Lyrics macht er es seinen Hörern nicht unbedingt leichter. Und dennoch „Sieben Weltmeere" ist der zweite Longplayer in diesem Jahr, wenngleich das Kollabo-Album „Waage & Fische" mit Absztrakkt früher, benötigt man ja doch eine gewisse Zeit um neue Lyrics zu schreiben.

Mit „Sieben Weltmeere" liegt mir auch das erste vollständige Album des Rosenheimer Rappers vor. Abgesehen von vereinzelten Songs habe ich noch nicht besonders viel von Cr7z gehört. Bei meinem ersten Hördurchlauf ist mir allerdings eine Sache gehörig aufgestoßen: Xavier Naidoo. Keine Ahnung, was man an den Sänger findet. Gut, Cr7z konnte sich einen Traum erfüllen.

Das respektiere ich. Frage mich nur, ob man das tun sollte nachdem sich ein Künstler diverse Ausrutscher geleistet hat. Man kann natürlich die Medien doof finden, weil man Xavier Naidoo nicht in Ruhe gelassen hat und das als Ausrutscher akzeptiert oder man denkt, das man sich darum kümmern sollte - vorab versteht sich - wo man auftritt und sich zeigt.

Die verschiedenen Aussagen danach haben die Kritiker auch nicht beruhigen können. Aber zurück zum Album.

Die Texte von Cr7z schwanken zwischen Gesellschaftskritik und persönliche Probleme. Sehr oft auch innerhalb eines Stückes. Insgesamt ist „Sieben Weltmeere" ziemlich nachdenklich ausgefallen.

Der Flow ist gut, die Reim-Pattern nicht immer vorhanden oder schwer greifbar, was es gleichzeitig interessant macht. Die Beats ziehen sich ebenfalls wie ein roter Faden durch die Platte, ziehen mich aber nicht immer mit.

Denn dieses Muster ist mir dann doch zu ähnlich. Dennoch ein interessantes und lohnenswertes Album was Cr7z hier abgeliefert hat.

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