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Shadowrun: Für eine handvoll Daten von Stephen Dedman Buchkritik

26/11/2015 12:23 CET | Aktualisiert 26/11/2016 11:12 CET

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In der Krypta hat sich allerhand Standgut der Gesellschaft angesiedelt. Unter der alten verlassenen Fabrik, entstand im Laufe der Zeit eine kleine Stadt, erschaffen aus überflüssigen Baumaterial. Eine Zuflucht für die Outcasts der Oberwelt.

Unter den Anwesenden befinden sich einer der erfolgreichsten Runner der Gegend, sowie zum Beispiel der Decker Ratatosk, die undurchsichtige Yoko oder der Schlangenschamane Boanerges. Das Ziel des letztgenannten ist die Erschaffung einer Magierschule. Deswegen sammelt er begabte Jugendliche um sich herum und bildet sie mit einigen anderen Magiern in der Krypta aus.

Dieser illustre Haufen weiß allerdings nicht das Boanerges auf einem alten Geheimnis sitzt, noch aus der Zeit vor dem Crash. Von diesem Geheimnis haben allerdings zwei Aztec-Konzernleute Wind bekommen. Namentlich sind es der Hutmacher und der Märzhase, allerdings sind beide nicht unbedingt als so freundlich an zu sehen wie die originalen Gegenstücke aus Alice im Wunderland.

Aus dem Englischen übersetzt - a fistful of data - und nun durch Fanpro veröffentlicht. Was soll ich großartig an Worten verlieren. Dieses Buch hat sehr viel Pepp und das zurecht. Hier wird nicht nur mit elitären Charakteren gespielt, hier wird auch ein nahezu perfekter Shadowrun-Roman zum Lesen bereitgestellt.

Die englische Vorlage dürfte noch um einiges besser sein, ich bin persönlich der Meinung das englische Romane meist unzureichend übersetzt werden, dennoch empfinde ich, was eher selten ist, diesen Roman als gut. Eine große Leserschaft aus dem Fankreis - oder soll ich lieber Dunstkreis sagen? - der Shadowrun-Gemeinde dürfte gewiss sein.

Ein Mann zeigt Kindern ein Buch ohne Bilder - schaut euch ihre Reaktion an

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