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Selfmade Records: Die ersten 10 Jahre von Deutschlands erfolgreichstem HipHop-Label von Elvir Omerbegovic (Hrsg.), Jan Wehn Buchkritik

23/10/2015 08:53 CEST | Aktualisiert 23/10/2016 11:12 CEST

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Selfmade Records gründete sich vor zehn Jahren und ist von einem Underground-Label für Hip Hop zu einer Firma aufgestiegen, die zu den größten des Genres zählt. Wenn man ausschließlich Hip Hop nimmt, also, solche Firmen, die nur dieses Genre bedienen, dann dürfte es (vielleicht) das größte sein, was in Deutschland existiert.

Das Buch „Selfmade Records: Die ersten 10 Jahre von Deutschlands erfolgreichstem HipHop-Label" von Elvir Omerbegovic (Hrsg.) und Jan Wehn zeigt den Werdegang des Labels anhand exklusiver Interviews und Informationen auf. Geschrieben wurde das Ganze von dem Musik-Journalisten Jan Wehn.

Die Interviews wurden mit allen aktuellen und ehemaligen Labelkünstlern und Mitarbeitern geführt. Aber es kamen auch Personen aus dem Musikgeschäft außerhalb des Labels zu Wort. Neben Elvir Omerbegovic als Eigner des Labels, Kollegah, Favorite, 257ers, Genetikk, Karate Andi kamen also auch Casper, Materia, Jan Delay und viele andere zu Wort.

Dazu kommen noch zahlreiche Fotos sowie Liner Notes zu jedem Label-Release. Außer die JBG-Veröffentlichungen. Sie sind zwar drin aber die Liner Notes sind eingeschwärzt. Doof. Denn die Liner Notes fand ich gerade richtig spannend, denn sie gibt das wider, was der Künstler sich dabei gedacht hat. Das ist nochmal etwas ganz anderes als ein Interview und der eigene Blickwinkel, die eigene Interpretation.

Fast 300 Seiten in einem übergroßen Format umfasst das Buch zum zehnjährigen Label-Jubiläum von Selfmade Records. Da wurde mir als jemand, der das Label zwar vom Namen her kannte und auch die Künstler auf dem Schirm hatte, die Firma um ein Vielfaches näher gebracht. Das Buch ist also für Fans und Nicht-Fans gleichermaßen interessant und spricht eigentlich für sich. Tolles und sehr interessantes Werk, das mir einen neuen Blickwinkel auf das Label und auf die Künstler gegeben hat.

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