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:REverSAL - Band 2 (Finale) von Karakarakemuri Kritik

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Mit „:REverSAL - Band 2 (Finale)" gibt es nicht nur den zweiten Band, sondern auch gleich das Finale zur kurzen Manga-Serie - nicht negativ gemeint, ich bevorzuge es sowieso lieber, wenn Bücher abgeschlossen sind aber das sind Mangas leider selten.

Die etwas naive-geratene Ayame, eine Geisha, hofft im zweiten Teil, dass das Erlebte nur bösartiger Traum war. Doch dem ist nicht so. Ayame wird zum zweiten Mal in die spiegelverkehrte Welt gezogen und spätestens dann sollte ihr klar sein, dass es nicht zwingend besser wird. Und am Ende des Abenteuers wartet ein unmenschlicher Gegner. Ich persönlich fand jetzt nicht so schlimm, Daichi fand ich irgendwie schlimmer mit seiner Art.

Nun ja, der zweiteilige Manga ist zu Ende. Meine erste, wenn auch sehr kleine, Mangsaserie habe ich damit erfolgreich beendet. Insgesamt bereue ich es nicht, in den Geschichten scheint - ebenso wie in Romanen oder (westlichen) Comics Potenzial zustecken und es ist immer abhängig vom eigenen Geschmack und was man daraus letztendlich macht.

„:REverSAL" hat Spaß gemacht, wenig überrascht und ist damit etwas besser als der Durchschnitt. Auch wenn ich kurze Serien bevorzuge beziehungsweise ich mag es, wenn ich eine Serie nach meiner Geschwindigkeit lesen kann und nicht wieder einen bestimmten, manchmal auch unbestimmten, Zeitraum warten muss, muss ich sagen, dass ich nun sehe, warum eine Serie manchmal länger geht: Die Charaktere sind ausgearbeiteter. Klang interessanter als es letztendlich war, war unblutiger und weniger brutal als angenommen - aus dem asiatischen Raum (nicht nur Animes) ist man ja anderes gewohnt. Dennoch hat die Story Spaß gemacht und war zumindest gut genug, um mich zu Ende lesen zu lassen.

Punkte: 7 von 10