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Quid Pro Quo von In Extremo (CD) Review

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Am 24. Juni 2016 ist von In Extremo das Nachfolgealbum zu „Kunstraub" (2013, Platz #2 in den deutschen Charts) mit dem Titel „Quid Pro Quo". Nach dem20 jährigen Jubiläum haben sich In Extremo anscheinend direkt an die Arbeit für das darauffolgende Werk gemacht. Da „Kunstraub" ein ziemlich guter Longplayer war, stand die Gruppe sicherlich auch vor einer Herausforderung. Zudem sollte im Optimalfall natürlich nicht dem vorherigen Sound ähneln.

Zugegebenermaßen habe ich mich mit „Quid Pro Quo" etwas schwer getan. „Störtebecker" sowie „Pikse Palve", „Lieb Vaterland, magst ruhig sein" und „Dacw `Nghariad" waren die einzigen Stücke, die relativ zügig beziehungsweise sofort zündeten. „Flaschenteufel" war schon wegen dem Gastspiel von Heaven Shall Burn etwas gewöhnungsbedürftiger als sonst im Kontext eines In Extremo-Albums.

Danach folgte „Schwarzer Rabe", weil es sich auch hier um einen Song handelt bei dem Sänger Micha kein Wort Deutsch nutzt um sich zu verständigen. Eine Prise back-to-the-roots gibt es auf „Quid Pro Quo" also auch - eigentlich in dreifacher Form (die beiden anderen Stücke habe ich ja schon genannt...). Es ist also nicht nur textlich, sondern teilweise auch musikalisch ein Schritt zurück in de Vergangenheit. Was der Band ausgesprochen gut steht - nach wie vor und meinetwegen öfter passieren könnte.

Mit „Quid Pro Quo" gibt es wieder ein ziemlich gutes Album von In Extremo, dass sicherlich auf Zustimmung bei den Fans stoßen wird.

Punkte: 8 von 10
Hier könnt ihr das Album kaufen.

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