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Puzzleman von Christopher Alan Broadstone Buchkritik

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Das Buch habe ich, zugegebenermaßen, schon im Jahre 2005 besprochen. Damals noch für meine eigene Website, Name: Tongues Of Destruction, und es war mein erstes „richtiges" Buch in englischer Sprache. Und dann so ein ausgefallenes, abgefahrenes und schwieriges. Auch jetzt ist es nur unwesentlich leichter geworden. Aber, so kommt man in Übung. Aber Schluß mit dem Gerede über mich. Lassen wir das Buch sprechen.

Amanda Zimmerman ist eine Künstlerin, die Skulpturen kreiert und aktuell eine Ausstellung am Laufen hat. Ihr Leben verlief nicht sonderlich gut in letzter Zeit und ging nach dem Tod ihres Sohnes steil bergab. Ihr Mann verließ sie, alles ging den Bach runter und es dauerte eine Zeit bis es wieder halbwegs in geregelten Bahnen lief. Weitere Figuren sind John Rainbow, ein Professor für klassisches Geschichte) und Jeannette Orfèvre (eine schöne, französisches Winzerin), die sich beide nach der gemeinsamen Liebe sehnen, die sie im 2. Weltkrieg hatten, der beinlose Mann, der Erleichterung und Flucht vor etwas sucht, das schlimmer ist als der Tod, und Ben Henfry, ein pensionierter Detektiv, dem es in den Fingern juckt wieder zurück ins Spiel zu kommen.

Und sie alle sind Teil eines langgehegten Planes des Puzzleman und seiner Vision für unendlich langes Leben. Ein Alptraum beginnt für Amanda, Jeannette, John, den beinlosen Mann und Ben Henfry.

„Puzzleman" benötigt keine lange Anlaufzeit, man ist direkt bei den ersten verwirrenden Dingen. Ein Verkäufer an der Straße versucht Amanda etwas zu verkaufen. Penetrant. Sie kauft nach einer Verhandlung und dann beginnen die komischen Momente sich zu vervielfachen. Einfach so. Naja, nicht einfach so. Aber ich möchte es nicht vorwegnehmen. Das Buch nimmt Fahrt auf, bremst an den richtigen Stellen nur um dann noch eine Schüppe nachzulegen. Ein tolles Buch, das ich nur empfehlen kann. Damals schon gut und es hat sich bis heute nicht geändert.

Punkte: 8 von 10