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Nile - What Should Not Be Unearthed CD Kritik

28/08/2015 11:50 CEST | Aktualisiert 28/08/2016 11:12 CEST

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Im Jahre 2015 besteht die Band Nile aus: Karl Sanders | guitars, vocals, Dallas Toler-Wade | guitars, vocals und George Kollias | drums. Karl Sanders ist von den eigentlichen Gründungsmitgliedern als einziger übrig geblieben. Todd Ellis wird allerdings bei Wikipedia erwhnt, nicht jedoch in der Info vom Label. Laut der Enzyklopädie ist er seit 2012 dort Bassist.

„At The Gate Of Sethu" erschien 2012 und ist der Vorgänger zum 2015er-Album „What Should Not Be Unearthed". Und damit ist die Wartezeit für Fans des harten Genres, das Nile seit jeher bedienen auch endlich zu Ende.

Nach dem ersten Durchlauf ist klar: Die Amerikaner ballern hier mit ihrem Technical Death Metal alles in Schutt und Asche. Dennoch kommen auch die ägyptischen Einflüsse nicht zu kurz. Das zeigt sich vor allem im Vorspann zum Song „In The Name Of Amun" bevor der Song losbricht und im Instrumental „Ushabti Reanimator". Besonders letztgenannter Track ist stimmungsvoll und beschert eine Gänsehaut.

Der Titel lässt es schon verlauten: „Was nicht ausgegraben werden soll" kombiniert mit ihrem Faible für Ägypten und der dortigen Geschichte entsteht eine Art Lovecraft'sche Welt, wo das, was die Menschheit glaubt, sich als so fatal falsch herauskristallisiert, dass es der gesamten Welt den Atem verschlägt.

Textlich beschäftigt sich man also weiterhin mit ägyptischer Mythologie, während man musikalisch ein richtig hartes Brett fährt. Damit hat sich zwar nicht viel verändert aber Nile beweisen auch auf „What Should Not Be Unearthed" ihr exzellentes Gespür für Brachialität, technische Versiertheit und anspruchsvollen Texten. Fans werden hier kaum am Album vorbeikommen.

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