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MTV Unplugged von Placebo CD Kritik

01/01/2016 10:39 CET | Aktualisiert 01/01/2017 11:12 CET

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In der Info zum „MTV Unplugged"-Release von der Band Placebo heißt es von Brian Molko: „Wir wollten etwas Einzigartiges auf die Beine stellen, das eine Herausforderung für uns darstellt. Dieser Prozess war sehr interessant, denn man erschafft etwas im gleichen Moment, in dem man es aufführt. Das haben wir noch nie zuvor getan. Diese Gleichzeitigkeit des Aufführens und Erschaffens war für uns ganz neu."

Abgesehen davon, dass diese Unplugged-Platten kaum mehr was Besonderes darstellen, sondern das scheinbar jeder machen kann und darf, klingen die meisten auch wenig druckvoll, uninteressant und langweilig.

Neben Placebo stand hier auch ein Orchester auf der Bühne, es gab wenige Gäste und auch etwas seltene Instrumente. Selten im Sinne von: man bekommt sie sehr selten zu hören. Placebo haben sich mit unter anderem „For What It's Worth", „36 Degrees", „Every You Every Me", „Meds", „Protect Me For What I Want" und „The Bitter End" einige Stücke für dieses Release ausgesucht.

Auch wenn Brian Molko und seine Kollegen sich vorgenommen haben daraus etwas Besonderes zu schaffen, ist dies leider nur bedingt gelungen. Der Druck aus manchen Songs ist raus, dann klingen Momente ziemlich uninspiriert und unspektakulär - sprich wenig spannend. Allerdings kommt dadurch auch etwas zustande, was die Platte anders wirken lässt. Für mich sind nicht alle Songs optimal für ein Unplugged geeignet - allerdings war ich auch nie ein riesiger Fan von Placebo. Abgesehen von einigen wenigen Stücken. Fans dürften das also auch wiederum anders sehen.

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