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Labyrinth von Kontra K (CD) Review

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Kontra K veröffentlichte kürzlich sein neues Album „Labyrinth", vom griechischen Wort „labyrinthos" (λαβύρινθος). Es bezeichnet ein Rätsel in Form von Linien oder Wege, die voller Sackgassen, abzweigenden Wegen und Irreführungen ist. Es ist also schwierig dadurch und zum Ende, dem Ausgang, zu gelangen.

Über den Longplayer, der am 20. Mai 2016 erschienen ist, sagt der Rapper: „Wenn man mit mir zu tun hat, dann kann man in dieses Labyrinth hineintreten und sich zurechtfinden oder eben auch verlieren. Das heißt: Man kann mich lieben oder hassen - und das trifft auch auf mich selbst zu." Aber das Werk handelt auch von verschiedenen Facetten des Lebens und so sagt Kontra K richtig: „Ich mag die düsteren Facetten genau so wie die lichten Momente. Das Album zeigt die unterschiedlichen Aspekte meiner Persönlichkeit und somit ganz genau, wer ich eigentlich bin."

Ein Spagat zwischen düsteren und positiven Momenten, ein Spagat zwischen Moral und Motivation. Nur wenigen gelingt dies und auch Kontra K macht es hier nicht perfekt aber zumindest in Ordnung. Viel deplatzierte empfinde ich die Features bei „Gut böse" und „Brot stapeln". Das passt stimmlich gar nicht zur Stimme von Kontra K und auch eher wenig zur Musik.

Dennoch bietet der Longlayer „Labyrinth" einige gute Momente, die jeder für sich selber finden sollte.

Punkte: 7 von 10

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