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Korn - The Serenity of Suffering Kritik

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Zwei der drei Singles, die es schon vor Album-Release, das am 21. Oktober 2016 war, waren schon ziemlich gut. Ich spreche von „Insane" und dem sehr guten „Rotting In Vain". Dahingegen hat mich das Stück „A Different World" featuring Corey Taylor nicht wirklich umgehauen, begeistern oder sonst wie positive Anerkennung bei mir finden können. Womit ich nicht sagen möchte, dass der Track schlecht ist - aber auch weit weg von dem besten, was Korn je gemacht haben.

Zugegeben, das waren wahrscheinlich eher Stücke, um die alteingeschworenen Fans zu locken. Die etwas anderen Korn, experimentierfreudiger im positiven Sinne, kommen dann anschließend. „The Hating" kann schon etwas irritieren aber auch das eher mit positiven Aspekten als umgekehrte. Wenn man von „Insane" und „Rotting In Vain" absieht, braucht der Rest der Platte länger als diese beiden Stücke, die bei mir sofort zündeten. Der Rest benötigte etwas mehr Zeit.

Mittlerweile ist es jedoch so, dass sich das Album wirklich wunderbar anhören lässt. Es gibt jetzt nichts, was einem Totalausfall nahe kommt und nur die üblichen Schwankungen auf einem Album sind vorhanden. So finde ich zum Beispiel „A Different World" jetzt nicht so besonders. Muss aber natürlich jeder selbst wissen. Insgesamt haben Korn mit „The Serenity of Suffering" ein solides Album veröffentlicht, das Spaß macht.

Punkte: 8 von 10