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Jochen Busse - Wo wir gerade von belegten Brötchen reden: Die Komödie meines Lebens Buchkritik

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Jochen Busse, geboren am 28. Januar 1941, ist als deutscher Schauspieler, Kabarettist und Autor bekannt. Bei den schauspielerischen Sachen kommt mir ehrlich gesagt kein Film in den Sinn. Als Komiker die Sendung 7 Tage, 7 Köpfe. Aber auch sonst wird es schwer. Ab und an habe ich Busse in verschiedenen Sendungen gesehen. Als Gast.

Mit „Wo wir gerade von belegten Brötchen reden: Die Komödie meines Lebens" erschien im vergangenen November seine Geschichte, sein Leben, in gedruckter sowie digitaler Form. Ich habe lange gerätselt, was dieser Titel soll. Im Buch wird es erklärt. Eigentlich simpel. Doch, wie es oft ist, kommt man nicht auf die einfachen Dinge. Und ich werde es hier auch nicht erzählen.

Jochen Busse war schon in jungen Jahren fleißig und ging wegen der Schauspielerei noch vorm Abitur aus seiner Heimat fort. Und von da an ging es aufwärts. Naja, eher nicht. Erst ging mehr oder weniger sein Leben den Bach runter, weil der Verdienst zu Beginn (sehr) gering war. Aber da ging es auwärts. Nein, auch nicht. Vorwärts ja, aber nicht zwingend aufwärts. Eher war es wie eine Berg- und Talfahrt auf niedrigem Niveau. Also, was Lebensqualität und Verdienst angeht. Zumindest liest es sich so. Sehr lange. Lange im Sinne von den realen Lebensjahren, die auf wenigen Seiten gequetscht wurden.

Aber Jochen Busses Werk „Wo wir gerade von belegten Brötchen reden: Die Komödie meines Lebens" ist nicht langweilig, sondern interessant und abwechslungsreich. Es ist, wie es ist. Und die Entwicklung ist interessant. Einige überraschende Stellen sind auf jeden Fall dabei.

Punkte: 8 von 10