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Isolation von The Browning (CD) Review

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Das man Trance mit Hardcore mischen kann, das haben Enter Shikari schon vor Jahren gezeigt und ist nichts Neues. Dennoch macht jetzt nicht jede dritte Band derartige Musik. The Browning auch nicht. Obwohl elektronische Elemente genutzt werden ist es schon ein anderer Stil, den sie nutzen und auch die harten Elemente unterscheiden sich deutlich und sind härter.

The Browning kommen aus Kansas City und vermengen Dubstep, Jumpstyle und ähnliche Elemente mit Hardcore und Breakdowns, wie man sie fordert, wenn man mitten im Pit steht. „Isolation" heißt das neue Album der Band und knüpft an alte Schemata an. Das ist leider genau so, wie es sich anhört: man bekommt nicht wirklich was Neues. Die alte Formel scheint zu funktionieren - also zumindest für die Band und sicherlich auch genug Fans ansonsten wäre man sicherlich zu einigen Veränderungen übergegangen.

Es ist allerdings auch nicht wirklich schlecht nur halt sehr einfach durchschaubar und man muss jetzt kein Genie sein, um zu wissen, das gleich wieder ein Breakdown kommen wird. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche und ebenso verlässlich was ihre Rezeptur angeht.

Mit „Dragon" und „Pure Evil" gibt es aber - bezogen auf das Album - durchaus interessante Stücke. Letzterer nutzt sehr intensiv das Hardstyle-Element. Muss man schon mögen oder damit zurecht kommt.

Punkte: 5 von 10
Hier könnt ihr das Album kaufen.

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