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Inzest im Familiengrab von Terrorgruppe CD Kritik

13/01/2016 15:33 CET | Aktualisiert 13/01/2017 11:12 CET

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Die angekündigten Sommerkonzerte kamen für die Fans der Terrorgruppe unverhofft. Dann wurde die Meldung bekannt, dass die Band im Studio war. Das Resultat nennt sich "Inzest im Familiengrab" und enthält vier neue Stücke.

Die grobe stilistische Prägung namens Punkrock ist natürlich weiterhin Hauptbestandteil, doch die Band klingt auch ein bisschen mehr nach 60ties. Außerdem gibt der Sound nun auch eine Farfisa-Orgel her.

Auch wenn die Band in unserem Interview mit der Terrorgruppe der EP "Inzest im Familiengrab" die Abwesenheit von Gesellschaftskritik attestiert, so denke ich, das hier dennoch welche zu finden ist. Vielleicht habe ich auch nur eine andere Definition davon, denn die Gruppe wird es schon wissen.

Die Vinyl-Ausgabe ist natürlich deutlicher darin aber auch die EP als CD-Version hat eine Unterteilung in "Opa-Punk" (Seite 1 beim Vinyl, die CD bitte nicht umdrehen) und "Teen-Pop" (Seite 2 beim Vinyl, CD bitte nicht umdrehen). Der erste Teil besteht aus "Inzest im Familiengrab" und "Na endlich" und die zweite Hälfte beinhaltet "Bulimie-Bettina" und "Kotzende Teenager".

Vier Stücke gibt es also auf der neuen EP nach der zehnjährigen Schaffenspause um die Ohren. Und ja, die Band hat recht, es ist irgendwie trashig/garagig. Man darf also gespannt, wie die EP aufgenommen wird. Bei mir ist sie jetzt zumindest Teil der Sammlung und ich bin gespannt, was die Zukunft noch bringen wird, ob es einen Longplayer geben wird und und und. Gelungene 4-Song-Comeback-MCD.

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