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Im Auge des Sturms von Letzte Instanz CD Kritik

10/01/2016 17:20 CET | Aktualisiert 10/01/2017 11:12 CET
Letzte Instanz

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Die Band Letzte Instanz gründete sich schon 1996, seit ihrem Album "Brachialromantik" höre ich deren Klänge. Die einzige Ausnahme ist die Trilogie, die ich bis heute nicht mag. So was passiert. In der Hoffnung, die Letzte Instanz hat einige Änderungen vorgenommen, da die Trilogie nun zu Ende ist, wollte ich mir das Album "Im Auge des Sturms" auf jeden Fall anhören.

Und ja, ich würde nicht enttäuscht. Musikalisch ist es aus meiner Sicht immer noch nicht so eingängig wie noch auf "Ins Licht" oder "Wir sind Gold". Ja, glücklicherweise aber gefällt mir das Ganze besser als die Trilogie.

Ich mag auch an dem neuen Longplayer "Im Auge des Sturms", dass die früheren Folk-Elemente wieder mehr durchscheinen. Ja, ich mag Hollys Gesang und erwarte nicht, dass die Band genau das macht, was schon mal da war. Weder musikalisch noch textlich. Allerdings gefallen mir frühere Sachen sowohl mit aktuellem Sänger als auch mit den anderen ebenso. Da spricht auch nichts dagegen. Die Band ist sich sicherlich auch dessen bewusst, dass man es nicht allen recht machen kann und das ist okay so. Das macht es für beide Seiten auch irgendwie spannend, finde ich.

"Im Auge des Sturms" bietet aber auch einige Hits wie zum Beispiel - sorry, mit Instrumentalstücken konnte ich abgesehen von In Extremo, Apocalyptica, Eklipse oder Corvus Corax und co, noch nie etwas anfangen - "Ganz egal", "Traum im Traum", "Der Panther", "Im Auge des Sturms", "Koma", "Nein", "Die Zeit" und "Zusammen". Vielleicht ist aufgefallen, dass ich alle Stücke gelistet habe, die Texte besitzen. Tja, denn so ist es nun mal. Die Platte ist richtig gelungen. Ein Manko sind in meinen Augen die Instrumentalstücke.

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