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Ich hab das mal gegoogelt von Oli Hilbring Kritik

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Mit „Ich hab das mal gegoogelt" steht ein neues Buch voller Cartoons in den Regalen - inklusiver einer der häufigsten Beschäftigungen, die man im Netz machen und ausführen kann: Die Googlesuche.

Auf der Vorder- und Rückseite wird Google und seine Features schon aufs Korn genommen. Der Verlass vieler Menschen auf die Ergebnisse, die, die Suchmaschine Tag für Tag millionenfach ausspuckt, ist eine der vielen „Internetkrankheiten". Diese werden von Oli Hilbring in dem kleinen (und dünnen) aber feinen Büchlein „Ich hab das mal gegoogelt" schön aufs Korn genommen.

Wir - Menschen im Allgemeinen - verlassen uns viel zu sehr auf die Suchmaschine. Auch wenn sie gut ist, liefert sie die Ergebnisse, die als Fake enttarnt worden sind an sehr prominenter Stelle. Was an sich nichts verkehrtes ist, denn das macht eine Suchmaschine nun mal. Schlimm wird es für alle Beteiligten erst, wenn zu viele auf das unwahre Gerede hereinfallen. Oder von Laien. Es gibt nicht umsonst Arztpraxen zu denen man hinfahren kann oder Notdienste für verschiedene Belange. Dennoch machen wir aus den verschiedensten Gründen nicht alles aus diesem Angebot. Gleichzeitig wollen wir dieses aber immer verbessert wissen. Und ich schreibe mich um Kopf und Kragen.

Kurz gesagt: „Ich hab das mal gegoogelt" macht Witze über Google und seine Features. Manches ist eher dezent lustig, anderes wiederum ist wie das Kitzeln an der kitzeligsten Stelle am Körper. Dauerhaft. Intensiv. Alles in allem durchaus gelungen, wenngleich wieder viel zu kurz.

Punkte: 7 von 10