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Giftige Pflanzen für die Katze

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CAT PLANTS
Okssi68 via Getty Images
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Wer den Fehler gemacht hat und Essen, was man selbst gegessen hat, auf den Boden legt für die Katze, wird vielleicht - hoffentlich nicht - schlechte Erfahrungen damit gemacht haben. Dabei ist ees sehr wichtig für Katzenbesitzer die Anzeichen erkennen zu können, um schnellstmöglichst für Hilfe zu sorgen.

Nicht alles, was giftig ist, gelangt automatisch auch in den Katzenmagen. Also, nicht direkt in Panik verfallen. Panik wird dem geliebten Tier nicht helfen. Aber es gibt - wie auch beim Menschen - für die Katze verschiedene Arten Gifte aufzunehmen.

Vereinfacht lässt sich sagen, was für Menschen schon gefährlich ist, ist für die Katze auch nicht sonderlich gut. Die Katze hat allerdings ihren Instinkt, der sie - hoffentlich - vor schlimmeren bewahrt. Das Äquivalent dazu ist des Menschen angeeignetes Wissen.

Vergiftungen können auch bei der Fellpflege geschehen, wenn sich Samenkapseln im Fell eingenistet haben und die Katze mit der Zunge darüber streicht.

Einige Pflanzen wie Goldregen und Glyzinie enthalten Cytisin, das auch im Ginster vorkommt. Alleine das Kratzen am Stamm würde hier schon für Vergiftungserscheinungen oder gar dem Tode reichen Es kommt zu Reizungen und Brennen im Maul- und Halsbereich, oftmals blutigen Erbrechen, Lähmungen etcetera.

Die stacheligen Samenkapseln von Rizinus / Wunderbaum (Ricinus communis) und Stechapfel (Datura stramonium) verhaken sich gerne im Fell der Katze und können tödlich für die geliebten Haustiere sein.

In der Wohnung sollte man als Beispiel die Pflanzen Asparagus, Diffenbachie, Grünlilie, Hyazinthen, Lilien, Tulpen in Vasen (Blumenwasser), Misteln und Weihnachtssterne vermeiden. Diese laden gerade kleinere Katzen zum Spielen und Knabbern ein.

Möchte man der Katze ein wenig Pflanzenspaß gönnen, lohnt es sich vielleicht über einen Topf mit Katzengras nachzudenken und die Tiere mit Clickertraining an akzeptable Pflanzen zu trainieren.

Doch interessanter Weise - und gleichzeitig auch sehr traurig - ist die Tatsache, dass laut einiger US-Studien, die häufigste Todesursache bei Katzen im Bereich dr Humanmedizin liegt. Sprich, die Katze konnte an medizinischen Präparaten, die für den Menschen gedacht sind, naschen. Gerade auch die für uns so leckere Schoolade hat für Katzen verherrende Wirkung.

Ebenso scheint es mit Antiparasitika für den Hund zu sein, beispielsweise Flohmittel etcetera für den Hund, sind für Katzen nicht geeignet und lebensgefährlich. Das Gleiche gilt auch für das oft angeworbene Teebaumöl: Finger weg und nicht bei Katzen anwenden. Ebenso gefährlich sind Ratten- und Mäusegift, Schneckenkorn sowie Insekten- und Unkrautvernichter.

Wer mehr darüber erfahren möchte, sollte sich Hilfe beim Tierarzt, bei guter Literatur, Katzenforen etc. holen. Dieser Artikel erhebt kein Anspruch auf Vollständigkeit.

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