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Genexus von Fear Factory CD Kritik

10/08/2015 11:20 CEST | Aktualisiert 10/08/2016 11:12 CEST

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Am 7. August 2015 ist das neue Album von der Industrial Metal Band Fear Factory namens „Genexus" erschienen. Wobei der Titel ein Wortspiel aus Genesis, dem Anfang, und Nexus, eine Verbindung zweier (oder mehrere) Elemente, darstellt.

Fear Factory führen hier den Kampf zwischen Mensch und Maschine fort. Eine Arbeit, die schon Jahre anhält. Immer neue Elemente kehren in unser Leben und welche Auswirkung hat das Ganze auf uns? Große Köpfe, darunter auch Stephen Hawking, sprechen von einer Singularität, die laut Hawking schon eher als das (geschätzte) Jahr 2045 auftreten soll.

Das Gitarrenspiel von Dino Cazares ist immer noch unverkennbar und man fühlt sich automatisch an alte Zeiten erinnert. Wahrscheinlich hält es sich hier wie auch bei Bands wie AC/DC und Iron Maiden: Man erwartet einfach einen ähnlichen Sound, weil dieser sich etabliert hat. So ist es mit Dinos Stakkato-Riffs ebenfalls.

Burton C. Bells Screams und cleanen Gesang setzen noch einen obendrauf. Ebenfalls ein unverkennbares Merkmal dieser Band, ebenso natürlich die Drums. Auf „Genexus" allerdings von einem Menschen eingespielt statt einem Drum-Computer. Der Unterschied ist kaum hörbar. So bleibt auch hier ein weiterer Trademark erhalten. Mike Heller, der auf „Genexus" seinen Einstand feiert ist eigentlich der Tour-Schlagzeuger der Band. Und mit Tony Campos ist der ehemalige Static-X-Bassist ebenfalls neu in der Rhythmus-Fraktion.

Auf der kompletten Platte zieht sich die Präzision, die gewaltigen Riffs sowie der melodische, cleane Gesang (aber auch die Screams) wie ein roter Faden durch. Ein altes aber bewährtes Rezept, dem kaum Neues hinzugefügt wurde - abgesehen von der geringeren Dosierung verschiedener Elemente. Dennoch bietet „Genexus" genau das, was man als Fear-Factory-Fan liebt: ein komplettes Brett, das zum headbangen einlädt. Challenge accepted und mit Bravour gemeistert.

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