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Fettes Brot - Aussen Top Hits innen Geschmack Kritik

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Ursprünglich ist „Aussen Top Hits innen Geschmack" am 30. September 1996 erschienen, kürzlich erschien jedoch eine remasterte Version als Doppel-CD. Es ist der zweite Longplayer der deutschen Hip-Hop-Gruppe und das erste, was ich erst 2016 vollständig höre und nicht nur die Singles zur Kenntnis nehme. Was auch damit zu tun hat, das ich gerade in meine Punk- und Hardcore-Phase intensiver hineinrutsche aber für die besagten Szenen immer noch zu offen für andere Stile bin. Szene-Polizei, die es überall gibt. Außerdem sind - damals wie heute - Gastauftritte von unter anderem Dendemann als Armer Ritter, Max Herre, Blumentop, Spax und Der Tobi & das Bo darau enthalten.

Mit der remasterten Neuauflage gibt es auch wieder eine zweite CD mit allerlei Boni obenauf. Was in diesem Fall elf weitere Stücke von den Broten bedeutet. Inklusive eines vom Anrufbeantworter aufgenommenen Anrufs von niemand anderem als Bela B. Sehr witzig für zwischendurch. Daneben finden sich noch Remixe zu „Silberfische in meinem Bett" und „Schocktherapie".

Die Aufmachung ist - wie gehabt - bei den ersten vier Releases in remasterter Form, die vor Kurzem erschienen sind, völlig in Ordnung und stylisch. Das Booklet enthält zusätzliche Informationen, es gibt immer Bonus-Tracks entweder - wie bei der EP „Mitschnacker" - direkt auf einer CD zusammen mit dem eigetlichen Release. Oder aber, wie bei den drei anderen Veröffentlichungen, auf der zweiten CD.

Wieder eine gute Veröffentlichung, die durchaus in Ordnung geht. Nein, mehr noch, sie ist top und innen mit Geschmack (guten, deutschsprachigen Hip Hop). Fettes Brot eben.

Punkte: 9 von 10