Huffpost Germany
BLOG

Eine offene Plattform fĂĽr kontroverse Meinungen und aktuelle Analysen aus dem HuffPost-Gastautorennetzwerk

Oliver Lippert Headshot

Feathers & Flesh von Avatar CD Kritik

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken

2016-05-20-1463762762-4026749-FeathersFleshvonAvatar.jpg

Avatar aus Göteborg, Schweden, spielen im Metal-Genre schon seit längerem eine Rolle. Doch - ich hatte die Band melodischer, angenehmer in Erinnerung. Aber ich greife vorweg. Nach dem 2012 erschienenen „Black Waltz" kommt mit „Feathers & Flesh" (VÖ: 13. Mai 2016) der Nachfolger dazu.

Auf dem neuen Longplayer gibt es einige angenehme Stücke, doch andere wiederum sind sperrig und wollen nicht so recht einen Zugang zu meinem Gehör finden. Positiv aufgefallen sind immerhin „House of Eternal Hunt" und „The Eagle Has Landed". Als Gegenbeispiele können „Black Waters", „Raven Wine", „Sky Burial" und „I've Got Something In My Front Pocket For You" herhalten.

So viel Arbeit da auch immer drin stecken mag, was ich respektiere und gut finde, so wenig kann ich mich dazu nötigen, irgendeinen Zugang dazu zu finden. Anscheinend soll es einfach nicht sein. Dabei ist es durchaus interessant anzuhören, in den von mir favorisierten Stücken zumindest, wie Avatar verschiedene Genres vermengen.

Doch auf großer Ebene scheitert dieser experimentelle Sound und ich bin einigermaßen verwirrt, weil ich nicht mehr weiß, ob das wirklich Avatar waren, die ich durchaus positiver in Erinnerung hatte. Oder ob sich die Band einfach - wieder mal - gewandelt hat und ihren Sound ein wenig vielfältiger gestalten wollte.

Punkte: 4 von 10

Ihr habt auch ein spannendes Thema?
Die Huffington Post ist eine Debattenplattform fĂĽr alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter blog@huffingtonpost.de.

Auch auf HuffPost:

Eine Frage so alt wie das Social Web: Anwalt erklärt: Mit diesem Trick können Sie Musik legal von Youtube downloaden

Lesenswert: