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Exit von Chakuza CD Kritik

06/01/2016 12:03 CET | Aktualisiert 06/01/2017 11:12 CET
Chakuza

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Im März 2013 erschien mit "Magnolia" ein musikalischer Wandel von Rapper Chakuza, danach folgte die EP "Dieser eine Song". Noch im Frühjahr 2014 erschien mit "Zodiak" das Kollaborations-Album mit Chakuza, RAF Camora und Joshi Mizu. Ein gutes halbes Jahr später erscheint am 5. September 2014 "Exit" von Chakuza.

Ich höre es seit 1-2 Wochen auf Dauerrotation. Zu Beginn habe ich an dem Werk und an Chakuza als Künstler extremst gezweifelt und war sehr kurz davor, die Platte abzuhaken als Flop. Einigen Umständen ist es zu verdanken, dass ich eines Tages nach Hause kam, nicht mehr an den alten Gedanken dachte und den Longplayer erneut auf Rotation setzte. Bis heute ist er dort. Jeden Tag wächst jeder einzelne Song und man kann es beinahe hören.

Dafür, dass die Scheibe so kurz nach "Magnolia" erscheint, ist es megagut und über jeden Zweifel erhaben. Vor "Magnolia" habe ich Chakuza nie gemocht, den Sound, die Texte. Aber ich bin auch extremst pingelig. Ich kann nicht nur den Sound gut finden, wenn ich weiß, es gibt Texte dazu. Anders als zum Beispiel bei reinen Instrumental-Künstlern, da weiß ich, außer Musik gibt es da nichts, worauf ich mich einlassen kann und muss.

"Exit" ist ein nahezu perfektes Album und "OFF" der Über-Track schlechthin. Die wenigen Features machen den Eindruck als seien sie genau auf den Punkt für den jeweiligen Track gewählt worden. Die Texte persönlicher Natur und dementsprechend passt auch die Musik. Well done, Chakuza!

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