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Dietrichs Demokratische Republik von Bürger Lars Dietrich CD Kritik

01/01/2016 11:13 CET | Aktualisiert 01/01/2017 11:12 CET

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Mitte der 1990-Jahre lief "Ein Bett im Kornfeld" featuring Stefan Raab rauf und runter. Fast zwanzig Jahre später erhalte ich wieder ein Lebenszeichen. Sorry, dazwischen habe ich von der Karriere nichts mitbekommen. "Dietrichs Demokratische Republik" von Bürger Lars Dietrich kam für mich plötzlich und unverhofft. "Aber unverhofft, kommt oft", wie es so schön heißt.

"Dietrichs Demokratische Republik" ist ein Longplayer mit Musik aber eben auch ein bisschen wie Geschichtsunterricht von einem Kind, Jugendlichen, (heranwachsenden) Erwachsenen aus der DDR. Der Aufkleber verkündet es schon auf dem Cover: "Pünktlich 25 Jahre nach dem Mauerfall".

Über die DDR im Allgemeinen wird genau so gesungen wie über den Trabanten, einer Mokka-Milch-Eisbar, das "sehnsüchtige" herübersehen (in den Westen) nach manch einer Ware, mangelnde Reisemöglichkeit, den ABV (Abschnittsbevollmächtigter) und viele andere Dinge.

Für mich, der mit den meisten geschichtlichen Werken nicht viel anfangen kann, weil diese einfach zu trocken und langweilig kommuniziert werden, war es Geschichtsunterricht aus Sicht einer Person mit musikalischer Untermalung. Das war nicht nur interessant sondern auch musikalisch unterhaltsam.

Wahrscheinlich habe ich in den Songs mehr über die DDR gelernt als aus jedem geschichtlichen Buch. Danke dafür. Aber es ist eben auch Musik und als solches ebenfalls ganz gut gelungen. Nicht immer trifft es meine persönliche Ader, aber das ist okay.

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