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Das Religionen-Buch - Große Ideen einfach erklärt Buchkritik

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Auch „Das Religion-Buch - Große Ideen einfach erklärt" nutzt das gleiche Konzept wie ich es schon von dem Wirtschafts-Buch und dem Politik-Buch her kenne. Daran ist erstmal nichts falsches. Denn es ist besser als das, was ich aus Schulbüchern kenne. Allerdings auch noch - mehr oder weniger - weit davon entfernt optimal lesbar zu sein.

Das Buch wurde von verschiedenen Autoren verfasst und beinhaltet über 100 zentrale Glaubenssätze, die im Buch erklärt werden. Darunter natürlich die Weltreligionen Judentum, Christentum, Islam und Buddhismus. Diese nehmen den Hautanteil ein. Zu kurz kommen Ideen des Humanismus, der Konfessionslosen, der Atheisten - die sind meiner Meinung gar nicht darin vertreten. Ich weiß, es ist kein Glauben an sich mehr, dennoch gehört es dazu. Ich verstehe allerdings auch, das nicht jede Religion zufriedenstellend gedeckt werden kann - auch die Abwesenheit von Glauben nicht. Aber zwischen nicht decken können oder gar nicht vorhanden sein, gibt es weite Unterschiede. Polytheistische Religionen haben keinen Eintrag im Register hinten im Buch, monotheistische Religionen schon. Also, als Überbegriff.

Auch für „Das Religionen-Buch" gilt wie für die anderen beiden Bücher auch schon. Es ist ein guter und sogar besserer Ansatz. Dennoch gibt es auch hier noch einiges an Luft nach oben. Nicht nur wegen den fehlenden Einträgen, sondern auch, weil pauschal man hier „alle wichtigen Begriffe" finden soll. Die Wichtigkeit ist immer subjektiv und für jeden individuell. Was das Ganze problematisch macht, da auch nur begrenzter Platz da ist.

Punkte: 7 von 10