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Crossed +Einhundert Band 2 von Simon Spurrier, Fernando Heinz, Rafael Ortiz Comic Kritik

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Einhundert Jahre nach dem Untergang der Zivilisation durch die sogenannten Gefirmten, wächst die nächste Generation in einer Welt heran, die nichts mehr mit der vorherigen gemeinsam hat. Die Gefirmten gibt es immer noch und die Evolution hatte auch auf sie die ein oder andere Auswirkung. Die Natur holt sich ebenfalls einen Teil der ehemaligen „Betonwelt", dem Grau in Grau, was man auch heute in den Großstädten sieht, zurück.

Es gibt allerdings kaum noch Gefirmte, doch die, die es gibt, haben es in sich. In dieser neuen Welt lebt auch die junge Archivarin Future Taylor. An der jungen Frau hängt so viel Verantwortung, dass es sogar dem Leser schmerzt. Das schien schon im ersten Band von Crossed +Einhundert durch und wird im zweiten Teil umso deutlicher.

Die postapokalyptische Welt zeigt auch weiterhin, warum die Gefirmten früher - und augenscheinlich auch heute noch - die Geißel der Menschen waren und sind. Es passiert nicht ganz so viel, wie in der Hauptreihe und das Spin-Off lässt es auch gemächlicher angehen, dadurch entsteht notwendiger Raum um mit der neuen Sprache, die anfangs (und immer noch) anstrengend ist, zurecht zu kommen und die Umgebung kennenzulernen. Wie eben auch die eigentlichen Charaktere in dieser Geschichte.

Auch der zweite Band von Crossed +Einhundert ist wieder äußerst lohnenswert und ist nicht ohne Grund ab 18 Jahren. Top Geschichte mit weiterhin spannenden Elementen.

Wertung: 8 von 10 Punkte
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