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Bush - Black And White Rainbows CD Kritik

25/03/2017 00:36 CET | Aktualisiert 25/03/2017 00:38 CET

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Das neue Album von Bush ist erschienen, am 10. März 2017 um genau zu sein, und trägt den Titel „Black And White Rainbows". In den Informationen wird der neue Longplayer natürlich positiv hervorgehoben, Zeit, um das Album, welchen im Sea of Sound Studio in Hollywood aufgenommen wurde, auf Herz und Nieren zu überprüfen. Natürlich aus Sicht mancher überflüssig. Entweder weil sie unantastbar sind oder weil die Band, zumindest nach der Reunion, keine tollen Sachen mehr veröffentlicht hat. Ich kann mich an „The Sea of Memories", dem ersten Album nach der Reunion 2011, erinnern an „Man On The Run" aus dem Jahre 2014 schon nicht mehr.

Das Album startet mit „Mad Love" bringt ordentlich Schwung mit - denkste. Wenn das, das beste ist, was das neue release von Bush zu bieten hat, dann wird es ein trauriges Erlebnis hier in meinen vier Wänden. Und so gerne ich recht habe, so blöd ist es, dass es hier erneut der Fall war. Ich mag das eigentlich nicht. Künstler bemühen sich, arbeiten daran und dann kommt jemand daher und schreibt etwas weniger Positives als in ihren Erwartungen. Aber diesen Erwartungen sind wir alle ausgesetzt. Aber ich schweife ab, es ist nicht der richtige Ort über die Ursachen von Stress zu schreiben.

Der Rest von „Black And White Rainbows" wird bedauerlicherweise auch nicht viel besser. Es ist nicht ganz übel. Aber bleibt weit hinter meinen Erwartungen zurück. Die Melodien sind mir zu subtil, der Schwung zu wenig und der Gesang. Ja, der stört mich besonders bei „Ray of Light". Das klingt teilweise wie ein schmatzendes Geräusch während sich Gavin Rossdale artikuliert. Vielleicht krank, Zahnprobleme, was weiß ich. Das ist das Stück, wo es am deutlichsten zu hören ist. Ich versuche noch immer darüber nachzudenken, ob es nicht irgendwie gewollt ist oder ein unschöner Effekt auf der Gitarre, dem Gesang et cetera ist. Aber mir fällt keiner ein. Das schmatzende Geräusch ist für mich am plausibelsten. Wenn beabsichtigt, war es eine schlechte Idee. Mag für viele nicht störend sein, in meinen Ohren klingt das sehr penetrant. Sorry 'bout that. Keine gute Platte.

Punkte: 3 von 10

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