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Bloodlines - Der rubinrote Zirkel von Richelle Mead Buchkritik

13/11/2015 08:42 CET | Aktualisiert 13/11/2016 11:12 CET

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Als ich vor einigen Jahren auf Richelle Mead gestoßen bin, war es noch die Georgina Kincaid-Reihe. Danach erschien der erste Teil von der Vampire Academy, den ich las, weil die Kincaid-Reihe mir so sehr zugesagt hat. VA war in meinen Augen ebenfalls ein großer Erfolg und um vieles besser als Twilight, da weniger schnulzig und dafür mit mehr Action ausgestattet. Außerdem mag ich die Unterteilung der verschiedenen Vampirarten.

Jahre später erscheint von der Bloodlines-Reihe, einem Vampire Academy-Spin-Off, der letzte Teil namens „Der rubinrote Zirkel". Ingesamt gibt es in jeder der beiden Reihen, Vampire Academy und Bloodlines, sechs Bücher. Wobei der Fokus bei VA auf Lissa und Rose liegt und bei Bloodlines auf Sydney und Adrian.

Auch in dem letzten Teil des Spin Offs müssen Adrian und Sydney sich mit den Nachwehen ihrer ans Tageslicht gekommenen Liebe herumärgern. Nicht nur das: Die beiden haben es auch im letzten Teil „gewagt" zu heiraten. Damit sind weder die Moroi-Vampire, zu denen Adrian gehört, noch die Alchemisten, wo Sydney ausgestiegen ist, einverstanden. Doch ändern können sie es nicht mehr.

Doch es gibt ein wesentlich größeres Problem. Lissas Schwester mit dem Namen Jill Dragomir wurde entführt. Als Moroi-Königin kann Lissa nur regieren, wenn sie mindestens einen lebenden Verwandten nachweisen kann. Und genau das ist aktuell in Gefahr. Doch das, was sie beide erleben und aufdecken könnte auf vielen Ebenen zu gravierenden Änderungen führen.

Auch im letzten Teil „Bloodlines - Der rubinrote Zirkel" schreibt Richelle Mead eine spannende Geschichte, die einen nicht wieder los lässt. Außer das Ende ist nah. Aber dann wird man dazu ja „genötigt". Hier wird aus allen Richtungen gefeuert und man könnte meinen, das Mead nochmals alle Geschütze auffahren will, um es so spannend wie möglich zu machen. Aber so war es schon immer in den beiden Reihen.

Der Abschluss vor dem Epilog kommt mir ein wenig zu abrupt. Aber durch den Epilog bekommt der Leser einen kleinen Einblick, was später daraus geworden ist. Woraus? Ja, ich würde es natürlich sagen, würde ich damit nicht schon viel zu viel vorweg nehmen. Ihr wisst, was gemeint ist, wenn das Buch gelesen wurde. Und das ist wieder außerordentlich spannend ausgefallen. Toller Abschuss.

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