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Pieces of Machinery von Beyond Obsession CD Kritik

02/04/2015 11:17 CEST | Aktualisiert 02/06/2015 11:12 CEST

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Hinter dem Bandnamen befinden sich Nils Updahl, Sören und Andre, die 2013 ihre Debütalbum „Listen, Learn And Speak" veröffentlicht haben. Nun liegt der zweite Longplayer des Trios Beyond Obsession vor, das den Titel "Pieces of Machinery" trägt.

Mir sagte die Band rein gar nichts und die Recherche ergab ein gefeiertes Debüt und als "gut" beschriebene Live-Auftritte. Naja, gut, ich war gespannt. Immerhin erscheint das Werk über Popgefahr Records, wo auch die Label-Kollegen De/Vision sind und deren Album "Popgefahr" ich gerade wegen des Pop-Anteils und den Ohrwurmanteil gefeiert habe. Noch mehr Spannung.

Ja, man kann Beyond Obsession durchaus als Synthie-Pop beschreiben und dort einordnen. Die Elemente deuten eigentlich nur in diese Richtung. Während allerdings die Genre-Kollegen mehrere Hits auf dem Album haben, muss man bei "Pieces of Machinery" ein bisschen Geduld aufbringen - momentan bei Musik und anderen Medien gar nicht meine Stärke.

Doch mit "Song For The Dead" habe ich zumindest einen Track gefunden, der zumindest deutlich in Richtung Hit des Albums deutet. Wenn Lieder Glühwürmchen wären, wäre dieser Track auf einer mittelstarken Droge, so leuchtet dieser. Dagegen gehen alle anderen unter als wäre plötzlich das Licht im Zimmer angemacht worden, und die Glühwürmchen unsichtbar, da die Umgebung zu hell ist.

Denke aber, dass es die Fans sicherlich zufriedenstellen wird. Mehr als mich zumindest. Aber im großen und ganzen ein Album, das ganz gut ist.


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