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ASP - GeistErfahrer Kritik

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Bei einer Neuauflage scheiden sich ja meist die Geister und weil auch Musiker, Firmen, et cetera das (mittlerweile) verstanden haben, hat sich ASP was Besonderes überlegt. Die „GeistErfahrer" - ein wirklich interessantes Wortspiel, wie ich finde - erscheint nicht nur als EP neu, sondern enthält zwei neue Stücke („Abertausend Fragen", „Strom") und mausert sich so zum Longplayer. Die Doppel-CD-Version davon kommt noch mit einer Bonus-CD mit sieben weiteren Stücken (unter anderem die 2016er-Versionen zu „Tiefenrausch" und „Ich bin ein wahrer Satan"). Dafür allerdings limitiert und mit Graphic Novel sowie anderen Boni ausgestattet. Die neue Version der einstigen EP ist am 4. November 2016 offiziell via Trisol erschienen.

Die beiden neuen Stücke „Abertausend Fragen" und „Strom", fallen vom Sound her nicht weiter auf - sprich fügen sich gut in die vorgegebene Umgebung der einstigen EP ein. Das ist natürlich positiv zu verstehen. Den für ASP typische Klang können die Fans auch hier genießen - also, bei allen acht Stücken. Hervorstechend ist bisher kein Track dieser CD, obwohl alle ein gutes musikalisches und textliches Niveau haben, kann (oder möchte) ich hier keine einzelne Stücke gesondert hervorheben. Das wäre unfair den restlichen Stücken, die ebenfalls alle gut sind.

Insgesamt eine gute Neuauflage, die den Fans wohl sicherlich Spaß machen wird.

Punkte: 8 von 10