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Amnesty: Menschenrechte werden entschlossen gegen Trump verteidigt

19/01/2017 19:44 CET | Aktualisiert 20/01/2018 11:12 CET

Margaret Huang, die Direktorin von Amnesty International in den USA, zeigt sich entschlossen, die Menschenrechte in den USA gegen den kommenden amerikanischen Präsidenten Donald Trump zu verteidigen. Mit dem „Amnesty Journal" führte Huang kürzlich ein Interview und kündigte an, dass ihre Organisation „jeden Versuch der neuen Administration bekämpfen" werde, der darauf abziele, „die Menschenrechte auszuhöhlen".

Speziell die Wiederaufnahme von Foltermethoden wie unter anderem „Waterboarding" werde auf entschiedenen Widerstand von Amnesty International stoßen. „Aussagen, wie sie Trump während seines Wahlkampfs machte, hat es zuvor nicht gegeben. Sie sind beispiellos und ganz offensichtlich besorgniserregend. Außerdem hat Trump Personen in sein Kabinett geholt, die Menschenrechten feindlich gegenüberstehen."

Die Direktorin Margaret Huang verglich Trumps Rhetorik mit der rund um das Brexit-Referendum in Großbritannien. „Wir dürfen nicht zulassen, dass Fremdenhass und Diskriminierung immer weiter um sich greifen, und wir dürfen nicht zulassen, dass sie zur Grundlage von Gesetzen werden", sagte Huang dem "Amnesty Journal".

Das vollständige Interview ist hier zu lesen.

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