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Alki Alki von Die Tentakel von Delphi CD Kritik

02/11/2015 17:16 CET | Aktualisiert 02/11/2016 10:12 CET

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Die Tentakel von Delphi kenne ich eigentlich nur mit Käptn Peng zusammen. Doch mit dem Soundtrack zum Film „Alki Alki" liegt mir deren neues Album vor und lief schon einige Male über meine Kopfhörer. Eine weitere Besonderheit: Das Album ist größtenteils mit Instrumentalstücken versehen und zudem recht kurze. Da es hier aber 22 Stücke gibt kommt das Album dennoch auf rund 41 Minuten.

Die Musik von Die Tentakel von Delphi ist hier ebenfalls anders.

Es groovt hier zwar immer noch höllisch, es ist hier allerdings Bass Nova, Swing und Blues im Spiel, der den Soundtrack zum Film „Alki Alki" ausmacht. Dieser wird von Jungregisseur Axel Ranisch (u.a. „Dicke Mädchen", „Ich fühl mich Disco") gedreht und die Band ist auch im Film zu sehen. Drei Stücke werden von Käptn Peng als Solo-Auftritte performt während man sich für „Nicht gehandelt" wieder auf der Bühne zusammenfindet. Alles anderen Stücke werden von Die Tentakel von Delphi im Film und auch Platte gespielt.

Im Film selbst dreht sich alles um die älteste Männerfreundschaft der Welt: dem Alkohol. Entsprechend nachdenklich sind auch die wenigen mit Texten versehenen Lieder gehalten. Das ist man allerdings gewohnt, wenn man Käptn Peng auf dem Schirm hat. Die Band musste sich bei dem, was ich kenne, jedenfalls noch nie verstecken. Alles schön, so wie es ist.

Meine Erwartungen als ich vom neuen Album hörte wurden allerdings nicht erfüllt. Diese hätte ich wiederum auch nicht gehabt, wenn ich gewusst hätte, dass es wenig Text geben würde und alles eher instrumental geschieht. Passiert. Ist aber wiederum schlimmer als es gemeint ist. Denn auch so ist diese Platte ein Leckerbissen und sicherlich passend zum Film.

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