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Alice Merton - No Roots CD Kritik

14/04/2017 19:25 CEST | Aktualisiert 14/04/2017 19:25 CEST

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Alice Merton war für mich bisher ein unbekanntes Blatt. Beschrieben war es bestimmt schon. Sie ist im kanadischen Oakville aufgewachsen, wohnte zwischendurch unter anderem in Amerika und England. Ist außerdem mit 23 Jahren mehr als zehnmal umgezogen und wohnte in vier verschiedenen Ländern. Aktuell lebt sie in Berlin. Vielleicht des viel heraufbeschworenen kreativen Spirits wegen. Zur Suche nach einem Produzenten äußerte sich Alice Merton so: „Finding the right producer is like finding a missing puzzle piece, you know it's there somewhere, but it takes a really long time to find." Außerdem hat die Sängerin ihr eigenes Label Paper Plane Records International gegründet.

Mit „No Roots" ist im digitalen Format im Februar 2017 eine EP erschienen. Der gleichnamige Song erreichte innerhalb weniger Wochen den ersten Platz der Spotify Global Viral Charts. Neben dem Titelsong gibt es auch noch die Stücke „Jealousy", „Hit The Ground Running" und „Lie To My Face".

Aufgrund ihrer zahlreichen Umzüge stellt man auch schnell einen Bezug zum Titeltrack her, finde ich. Auch wenn ich „No Roots" klar bevorzuge, sind die anderen drei Stücke keine schlechten. Auch sie können den Hörer mitreißen und auf eine - eigene - Reise begleiten oder die Vorstellung verstärken, was man im Song heraushören mag - hinein interpretiert. Keine schlechte Sache. Tolle EP. Man darf gespannt sein, ob das musikalische Niveau und die Eingängigkeit in Zukunft auch gehalten werden können.

Punkte: 8 von 10

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