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Alchemusic II - coagula von Meinhard CD Kritik

25/10/2015 20:05 CET | Aktualisiert 25/10/2016 11:12 CEST

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Mit „Alchemusic II - coagula" hat der Künstler Meinhard mit Unterstützung anderer Musiker ein Album zusammen mit Chris Harms (bekannt von Lord Of The Lost), als Produzent, kreiert. Unter anderem gibt es hier ein Duett mit Chris Pohl von Blutengel.

Von Meinhard hatte ich bis zum Erhalt der Mail noch nie was gehört, kann aber auch nicht jeden Künstler und jede Szene im Blick haben. Habe mich aus einer Laune heraus auf das Album eingelassen und war angenehm überrascht, ob der Mischung verschiedener Genres. Die es zudem auch unglaublich schwer macht, die hier dargebotene Musik wirklich einordnen zu können.

Mit „Alchemusic II - coagula" schließt sich der Kreis. Der erste Teil nannte sich „Alchemusic I - solve". Solve et coagula - Löse und verbinde - stellt eine alchemistische Schlüsselformel dar. Vielleicht löst sich der Künstler hier von altbekannten und verbindet dennoch altes wieder zu (s)einer eigenen Mischung. Wer weiß das schon? Außer der Künstler selbst - natürlich.

Die CD startet mit „(burning hope)" als Intro und da ich davon nicht sonderlich viel halte (Intros) und diese mich selten begeistern, skippe ich den Track eben und gelange so zu „Mein kaltes Herz". Dieses Lied gibt einen ersten Einblick in den Sound: eine Mischung aus Rock, elektronischen Sounds und den deutschen und englischen Texten von Meinhard, die ausschließlich mit einer cleanen Stimme gesungen werden.

„Alchemusic II - coagula" schwächelt an manchen Stellen, besteht aber größtenteils aus mitreißenden Stücken (speziell: „Mein kaltes Herz", „Alchemystery", „a melody that can't be found", „All That Is Well Will End"), die zum Teil auch großes Hitpotential haben. Interessantes Album das mich dazu verleitet, den Künstler eher im Blick zu behalten sofern möglich.

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