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A Catch in Time von Christopher Alan Broadstone Kritik

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Schon vor rund zehn Jahren bin ich auf Christopher Alan Broadstone gestoßen, damals ist sein Horror-Roman „Puzzleman" erschienen und die drei Kurzfilme erhielt ich ebenfalls. Diese heißen „Scream For Me" (in diesem Kurzfilm geht es um einen Killer, der von einem viel schlimmeren Killer als er selbst das Opfer wird), „My Skin!" (Der Tod kommt, um die Seele einer jungen Frau einzusammeln, doch er rächt sich vorher an ihren Mörder) und „Human No More" (Ein Privatdetektiv wird von einem Mordfall gänzlich eingenommen und zieht zum letzten Mal durch die Unterwelt). Alle vier Veröffentlichungen konnte mich damals begeistern. Eine Beprechung zu „Puzzleman" folgt hier in nächster Zeit, muss das Buch erstmal wieder lesen.

„A Catch In Time" ist eine neuere Veröffentlichung von Autor, Regisseur und Musiker Christopher Alan Broadstone und ist genau genommen eine Novelle. Die Geschichte von der reichen Tatiana, die vor den Fängen ihrer Eltern und ihrem Mann geflohen und in dem Hotel „Bochica" entschwunden ist. Einem Ort, wo es sich reiche Menschen gut gehen lassen können. Sie ist aufgewühlt, verärgert und möchte ihren Mann eigentlich verlassen, doch der Status ihrer Eltern, die elterlichen - speziell die des Vaters - Vorstellungen und anderen Dinge gestatten dies nicht. Sie trifft dort auf jemanden, den man dort nicht wirklich erwartet - auch wenn das Cover im Prinzip schon auf das vorhanden sein von Nazis hinweist.

Die Geschichte entwickelt sich interessant, fesselt mich gekonnt und ließ mich nicht mehr aus ihren Klauen. Abschließend wurde sie so lebhaft und schön absurd, dass ich es keine Sekunde bereut habe, die Novelle als erstes E-Book auf dem E-Book-Reader zwecks Einweihung gelesen zu haben. C. A. Broadstone konnte mich wieder einmal von seinem brillianten Schreibstil überzeugen und zeigen, was in ihm steckt. Die Boni in Form der Kurzgeschichten „Smiley's Grave" und „Roseblood" sowie das 19. Kapitel von Puzzleman runden das Ganze perfekt ab. Denn auch die beiden Kurzgeschichten sind einfach genial im Horror-Genre verankert und super geschrieben. Das Puzzleman-Kapitel gibt auf jeden Fall einen interessanten Einblick in den Roman.

Punkte: 10 von 10