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11 von J.B.O. (CD) Review

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Nach dem im Jahre 2014 mit „Nur die Besten werden alt" das vorerst letzte Album der rosa Blödelbarden - nicht als Beleidigung zu verstehen - von J.B.O erschienen ist, gibt es 2016 mit dem einfach betitelten „11" offiziellen Nachschub.

Auf den letzten zwei, drei Alben von J.B.O. waren immer einige Stücke darauf, die gut waren, vieles war aber eher durchschnittlich und kaum der Rede wert. Die Hitdichte auf früheren Veröffentlichungen war einfach größer und das bleibt natürlich hängen. Und das nicht nur bei mir so. Dazu sollte ich vielleicht sagen, das sich mein Geschmack aber auch über die letzten Jahre beziehungsweise von der Anfangszeit von J.B.O. bis dato stark verändert hat.

Nun denn. „11" liegt vor, das Album wird angehört. Klarer Fall. Aber es bleibt wie gehabt, befürchte ich. Die meisten Songs sind in Ordnung, ein winziger Teil geht darüber hinaus („Panzer Dance" und „Ich hätt gern mehr"). Die kurzen Stücke wie „Autowerkstatt" und „Anzähler" klingen beängstigend ge- beziehungsweise erzwungen. Was das Ganze wieder unlustig macht beziehungsweise unlustiger als vorher schon.

Aber es gibt auch Menschen, die „Nur die Besten werden alt" schwer gefeiert haben. Wenn „11" genau so ist - aus Sicht der Anderen - wird es seine Anhänger sicherlich bekommen. Keine Frage. Mein Fall ist es nicht (mehr).

Punkte: 4 von 10
Hier könnt ihr das Album kaufen.

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