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Künstliche Intelligenz - und monotone Aufgaben gehören bald der Vergangenheit an

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Generell sehen viele Menschen den technologischen Fortschritt skeptisch. Die Beispiele reichen von intelligenten Städten, die von einem Kontrollpult gesteuert werden und in denen von Ampeln bis zur Stromverteilung alles zentral kontrolliert wird, über Roboter in Fabriken bis hin zu Smartphones und Tablets, die aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken sind.

Die beiden neuesten Trends sind virtuelle Realität und künstliche Intelligenz. Während die meisten Menschen die virtuelle Realität eher mit Neugierde betrachten, überwiegt beim Thema künstliche Intelligenz die Skepsis. Fragen, ob Roboter oder künstliche Intelligenz Mitarbeitern zunächst in Produktionsstätten und später in anderen Berufen die Arbeit „wegnehmen", werden gestellt - und lassen sich noch nicht in jedem Fall komplett beantworten.

Doch die Furcht ist in der überwiegenden Mehrheit der Fälle unbegründet: Im Gegenteil, künstliche Intelligenz soll Teams in Unternehmen unterstützen und sie von repetitiven Routineaufgaben entlasten. Damit werden sich Teams im Kunden-Service oder im Rechnungswesen besser um ihre Partner, Kunden und Lieferanten kümmern können, die eine persönliche Beratung benötigen und nicht nur eine kontinuierlich wiederkehrende Frage nach einem bestimmten Prozess haben.

Das steigert nicht nur die Zufriedenheit der Kunden, sondern auch der Berater - ihr Aufgabenbereich gestaltet sich abwechslungsreicher und sie entwickeln sich weiter. Künstliche Intelligenz wird langfristig eine unterstützende Technologie sein, die den Menschen die Arbeit erleichtert.

Auch wenn dies momentan eines der heiß diskutierten Themen ist: Es wird bereits seit Jahrzehnten daran geforscht, doch große Fortschritte gab es erst in den letzten Jahren. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum einen gibt es erst jetzt die Datenmengen, dank derer Maschinen und Software „lernen" können, zum anderen ist die notwendige Rechenleistung verfügbar - und zwar dank der Cloud weltweit.

Das heißt, Teams arbeiten nicht mehr in Silos, sondern teilen ihre Erkenntnisse über Ländergrenzen hinweg. Einen Wermutstropfen gibt es allerdings. Durch die hohe Priorität, die künstliche Intelligenz auf einmal hat, gehen Unternehmen wie Universitäten die Forscher und Entwickler auf diesem Gebiet aus. Hier verändert sich der Markt gerade gewaltig.

Dies ist das beste Beispiel dafür, dass sich die Arbeitswelt in einem kontinuierlichen Wandel befindet - und das seit der industriellen Revolution. Einige Job-Anforderungen werden sich verändern, andere Berufe vom Markt verschwinden und sehr viele neue hinzukommen. Die ganze Welt ist einem kontinuierlichen Wandel unterworfen.

Technologien verändern sie ebenso wie das Klima oder die Gesellschaft als solches. Insgesamt bieten sich durch Technologien wie künstliche Intelligenz jedoch mehr Chancen, die sich dafür nutzen lassen, dass die Menschen ihre Kreativität und ihren Ideenreichtum ausleben. Die repetitiven Routineaufgaben übernehmen die Maschinen.

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