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Wie kann man sich an den Unternehmen der Zukunft beteiligen?

29/10/2017 12:03 CET | Aktualisiert 29/10/2017 12:04 CET
gilaxia via Getty Images

Erfolgreiche Technologie-Unternehmen insbesondere aus dem Silicon Valley haben einen großen Reiz auf Anleger. Sie kennen die Produkte und Dienstleistungen aus dem privaten Gebrauch oder aus den Medien - etwa bei Facebook, Apple oder Amazon.

Einige der aktuell erfolgreichsten Technologie-Start-Ups sind allerdings gar nicht an der Börse. Professionelle und sehr reiche Anleger haben trotzdem einen Weg gefunden in Unternehmen wie Airbnb oder Spotify zu investieren. Privatanleger können das auch.

Im Oktober 2007 entschlossen sich in San Francisco zwei Kunsthochschulabsolventen, einige Luftmatratzen auf dem Fußboden als Schlafplätze zu vermieten. Die beiden wollten so Geld für ihre Wohnung auftreiben, als während einer großen Designtagung die Hotels der Stadt völlig ausgebucht waren.

Das war - so zumindest die Legende - die Geburtsstunde von Airbnb und der Auftakt einer Erfolgsgeschichte. Mittlerweile ist Airbnb ein sogenanntes „Einhorn". Als solche werden in der Finanzwelt Unternehmen bezeichnet, die mindestens eine Milliarde US-Dollar wert und nicht an der Börse notiert sind. Die Top drei dieses elitären Kreises sind derzeit der Online-Fahrdienstvermittler Uber, der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi und eben die Online-Wohnungsvermittlung Airbnb.

Rasantes Wachstum

Offiziell gegründet wurde Airbnb im Oktober 2008. Nach wie vor ist es ein perfektes Beispiel für ein weltweit erfolgreiches Wachstumsunternehmen. Privatpersonen vermieten ihr Zuhause oder einen Teil davon unter Vermittlung des Unternehmens aus Kalifornien.

Mittlerweile werden auf der Online-Plattform von Airbnb über drei Millionen Unterkünfte, darunter 1.400 Schlösser, in etwa 65.000 Städten in 191 verschiedenen Ländern angeboten. Auf der Gästeliste stehen rund 150 Millionen Menschen weltweit. Nicht zuletzt wegen dieser beeindruckenden Zahlen wird der Wert des Unternehmens derzeit auf etwa 31 Milliarden US-Dollar geschätzt.

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In Airbnb investieren

Airbnb ist jedoch nicht nur für Urlaubssuchende, sondern auch für Anleger interessant. Die Bilanz des Unternehmens zeigt: Das Geschäftsmodell funktioniert. Zudem hat die Größe der Community längst die kritische Masse erreicht. Im Vergleich zu Hotelanbietern sind die Fixkosten niedrig und das Geschäftsmodell skalierbar. Vor kurzem hat Airbnb damit begonnen, neben Unterkünften auch Reiseerlebnisse und Trips zu vermitteln.

Spekulationen um einen Börsengang heizen das Interesse an dem Unternehmen zusätzlich an. Da ein solcher Gang an die Börse aber noch in der Zukunft liegt, bietet sich vor allem die Anlageklasse Private Equity an, um in solche vielversprechenden Unternehmen zu investieren. Institutionelle Investoren und sehr Vermögende vertrauen schon seit Jahrzehnten auf diese Anlageklasse. Sie ist ihnen allerdings nicht alleine vorbehalten. Auch Privatanleger können sich mit Private-Equity-Dachfonds an den Unternehmen der Zukunft beteiligen.

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