Huffpost Germany
BLOG

Eine offene Plattform für kontroverse Meinungen und aktuelle Analysen aus dem HuffPost-Gastautorennetzwerk

Noah Reich Headshot

Wir dürfen uns nicht aufgeben: Ein Aufruf an alle Menschen, die in Terrorangst leben

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken

Am 28. Juni kamen bei einem Terrorattentat am Atatürk-Flughafen in Istanbul 45 Menschen ums Leben. Zu den Opfern zählten auch die drei Schwestern Kerime, Zehra und Meryem sowie ihre achtjährige Nichte Huda.

Um 22:00 Uhr fielen am Flughafen Istanbul-Atatürk Schüsse. Der 24-jährige Abdulhekim Bugda beruhigte seine Freunde und Familie mit dem Facebook-Post: "Wir sind in Sicherheit."

Diese Schüsse alarmierten auch meinen Bruder Adam und seine Freundin Kristine, die am internationalen Terminal vor sich hindösten.

noah reich

(Adam, Kristine und Familie)

"Adam, hast du das gehört?", fragte Kristine, als sie ihn aufweckte.

Dann detonierte die erste Bombe. Um sie herum zersprangen die Fenster und Kristine und Adam suchten panisch nach Schutz.

Um 00:06 Uhr - ich war gerade mit Kollegen in der Mittagspause - erhielt ich eine SMS von Adam:

"Am Flughafen passiert gerade irgendetwas. Ich liebe euch."

Ich wusste nicht, was ich tun sollte

Meine bisherige Welt geriet ins Wanken. Ich wartete wie gebannt darauf, dass die drei kleinen Punkte auf meinem iPhone mir mitteilen würden, dass es meinem Bruder und Kristine gut ging. Meine Gedanken rasten. Innerhalb weniger Minuten hatte ich im Geiste meinen Bruder begraben und eine Trauerrede für ihn gehalten.

Außerdem waren mir jeder Streit mit ihm und jeder dumme Kommentar wieder eingefallen, den ich jemals zu ihm gesagt hatte. Auch meinem Freund Dave schickte ich immer und immer wieder dieselben Nachrichten: "Ich weiß nicht, was ich jetzt tun soll. Ich weiß nicht, wie ich es meiner Mutter beibringen soll. "

Und dann kam die SMS.

Es hatte 25 Minuten gedauert, bis ich endlich erfuhr, dass sie einen sicheren Unterschlupf gefunden hatten. Ein Paar aus Spanien, das gerade Flitterwochen machte, hatte sie mitten in dem ganzen Chaos in ihr Hotelzimmer gelassen.

Adam und Kristine waren in Sicherheit. Unter den 45 unschuldigen Menschen, die ums Leben gekommen waren, befand sich auch Abdulhekim Bugda.

Meine Familie war vollkommen durch den Wind

Der Terroranschlag am Flughafen Istanbul-Atatürk war ein Prüfstein für meine Familie.

Meine Schwester reagierte zuerst mit Wut.

Mein Vater war fassungslos und er wollte es nicht wahrhaben. Er hatte den beiden bei der Buchung der Reise geholfen und er hatte ihnen vorgeschlagen, nach Istanbul zu fahren. Er gab sich selbst die Schuld für das, was passiert war.

Die Reaktion meiner Mutter übertraf jedoch alles.

In den Wochen vor Adams und Kristines Abreise stieg ihre Angst immer weiter, bis sie irgendwann wirklich extrem und für sie ungewöhnlich groß war. Sie konnte nicht mehr richtig schlafen und jede noch so alltägliche Aktivität, wie beispielweise ein Abendessen mit Freunden, endete mit unheilvollen Gesprächen über ihre Befürchtungen und Ängste.

Ich bemerkte, dass sie völlig durch den Wind war, also fiel ich eines Abends mit der Tür ins Haus und fragte sie: "Was ist denn los mit dir?" Sie antwortete mir: "Die Reise von Adam und Kristine setzt mir ziemlich zu. Ich freue mich ja für sie, aber ich will nicht, dass sie fahren."

Ich musste die Nachricht meiner Mutter überbringen

"Es wird alles gut gehen!", versicherte ich ihr. "Du solltest dich einfach für sie freuen und keine Angst um sie haben." "Bist du dir sicher?"

Es gibt Dinge, die man nicht so einfach mit hundertprozentiger Sicherheit versprechen kann, vor allem nicht seiner vor Angst völlig aufgelösten Mutter. Doch in diesem Moment versprach ich ihr, dass alles gut gehen würde.

Fünf Tage, nachdem ich dieses Versprechen abgegeben hatte, starrte ich fassungslos auf mein Handy. Ich brachte es nicht über mich, meine Mutter anzurufen und ihr zu sagen, dass ihre Ängste Realität geworden waren.

Als ich meine Mutter anrief, machte sie gerade ihren wöchentlichen Einkaufsbummel bei Ross, um sich den Zehn-Prozent-Seniorenrabatt zu sichern, der jeden Dienstag gewährt wurde. Läden von Target und Ross sind für meine Mutter die absoluten Wohlfühloasen.

"Eines vorweg: Adam und Kristine geht es gut."

"Was?", fragte sie.

"Adam und Kristine geht es gut! Wenn du gleich nach Hause kommst, wirst du in den Nachrichten Berichte über einen Terroranschlag am Flughafen sehen. Es geht ihnen gut und sie... "

"Ich komme sofort nach Hause." Sie hatte aufgelegt.

Ich rief sie noch einmal an. "Mom. Ich bin auf dem Weg zu dir nach Hause."

Dave sollte meine Mutter trösten - doch es kam anders

Ich wusste, dass es noch eine Stunde dauern würde, bis ich meine Mutter persönlich trösten konnte, also rief ich Dave an und bat ihn, für mich einzuspringen, bis ich zu Hause war. In Daves Leben folgt seit acht Jahren eine Tragödie der nächsten - ich kann gar nicht mehr zählen, wie viele dieser speziellen Anrufe er bereits erhalten hat.

Er ist für meine Familie seit acht Jahren der Fels in der Brandung. Er hatte sogar meine Mutter zur Chemotherapie und zur Bestrahlung gefahren. An diesem einen Tag überwältigte ihn jedoch das schiere Ausmaß dieser Nachricht.

Als er sich die Schlüssel schnappte und von seiner Wohnung aus zu meiner Mutter fahren wollte, war er aufgrund der Situation so vollgepumpt mit Adrenalin, dass er in seinem Wohnzimmer zusammenbrach.

Als ich in die Einfahrt des Apartmentkomplexes einbog, begann ich zu weinen. Ich quälte mich mit der Frage, was ich meiner Mutter sagen sollte.

Doch als ich die Tür öffnete, fand ich zu meinem Erstaunen Dave vor, der friedlich in eine Decke eingewickelt auf der Couch lag. Genau so brachte ich abends immer meine Nichten ins Bett. Ich ging in Richtung Küche, wo ich ein Geräusch gehört hatte.

"Mom?"

Ich bog um die Ecke und machte mich auf das Schlimmste gefasst, doch stattdessen wurde ich von meiner lächelnden Mutter begrüßt, die am Herd stand und in einem riesigen Topf mit Matzeknödelsuppe herumrührte.

"Psst! Du weckst unseren Patienten auf."

Wir sollten die Hoffnung nicht aufgeben

An diesem Abend wurde mir wieder klar, woher meine Familie ihre ganze Kraft nahm - von meiner Mutter. Sie war in einem Konzentrationslager zur Welt gekommen, sie hatte den Krebs überlebt und sie wird ihren eigenen Schmerz immer hinten anstellen, wenn jemand anderes gerade ihre Liebe braucht.

In den darauffolgenden Tagen verbreitete sich mein Blog-Eintrag mit dem Titel "Three Little Dots" (Drei kleine Punkte), in dem ich darüber berichtete, was meiner Familie passiert war, auf der ganzen Welt.

Am Donnerstag nach dem Anschlag saßen meine Mutter, Dave und ich beim Abendessen in unserer Wohnung und wir begannen, die Nachrichten zu lesen. Es hatten uns Nachrichten aus allen Teilen der Welt erreicht: aus Istanbul, Australien, Guatemala und Südafrika.

Sie kamen von Müttern, Söhnen, Brüdern und Freunden. Die Nachrichten stammten aus sämtlichen Gesellschaftsschichten, doch sie wiesen alle einen gemeinsamen Konsens auf.

In sämtlichen Nachrichten ging es darum, dass wir die Hoffnung für die Zukunft unserer Welt nicht aufgeben würden. Dass wir, unabhängig von unserem Wohnort, unserer Religion oder unserer Herkunft, alle an die Liebe glaubten.

Man kann nicht vorhersagen, wie man in so einer Situation reagiert

Als wir am Tisch saßen und die Nachrichten lasen, kam uns immer wieder der Gedanke: "Was wäre gewesen, wenn...?". Was, wenn sie gar nicht erst weggefahren wären? Was, wenn sie erst fünfzehn Minuten später am Flughafen angekommen wären? Was, wenn die drei kleinen Punkte nie erschienen wären? Was, wenn das alles uns selbst passiert wäre?

"Ich mache ja schon ungern die Tür auf, wenn Kinder an Halloween Süßigkeiten sammeln wollen. Und noch viel weniger hätte ich wie das Pärchen aus Spanien die Tür nach einem Terroranschlag aufmachen wollen", gab ich zu.

"Ich weiß genau, was ich getan hätte", rief Dave. "Ich wäre zusammengebrochen. Das habe ich ja sogar getan, obwohl das Ganze am anderen Ende der Welt stattgefunden hat. Ich bin wie eine dieser Ziegen, die in eine Schockstarre verfallen, wenn sie in Panik geraten. Wenn es darauf ankommt, zu kämpfen oder zu fliehen, würde ich mich wohl immer für die Flucht entscheiden."

Als Dave an diesem Abend zeitig nach Hause fuhr, brach gerade die Dunkelheit über San Fernando Valley herein. Dave nahm an diesem Tag eine andere Route nach Hause als sonst. Plötzlich schoss direkt vor ihm ein Auto in hoher Geschwindigkeit über eine Kreuzung und wollte nach links abbiegen.

Im selben Moment überquerte ein Junge auf einem Fahrrad die Straße. Das Auto erfasste den Jungen sofort und er wurde über die Motorhaube hinweg in die Luft geschleudert. Sein Fahrrad flog wie der Schwanz eines Flugdrachens hinter ihm her.

Dave versorgte den verletzten Jungen

Daves Herz raste und er versuchte, sich bewusst zu machen, was gerade passiert war. Auf der Kreuzung herrschte absolute Stille. Der Junge lag regungslos auf der Straße. Dave sprang aus seinem Auto und als er zu dem Jungen lief, bemerkte die immer größer werdende Blutlache neben dessen Kopf.

Er wählte sofort den Notruf und holte alte Stofftücher von seinem letzten Campingausflug aus dem Auto. Die Rettungsleitstelle erklärte ihm Schritt für Schritt, wie er einen Druckverband auf die offene Wunde legen musste, um die Blutung zu stoppen.

Als der Junge sich vorsichtig bewegte, beruhigte Dave ihn. "Es ist alles in Ordnung." Er drückte weiterhin fest auf die Wunde und der Junge fragte ihn mit schwacher Stimme: "Könnten Sie bitte meine Mutter anrufen?"

Noch immer sehr betroffen von der Nachricht, die ich vor gerade mal 48 Stunden meiner Mutter überbracht hatte, holte Dave mit zitternden Händen sein Handy aus der Tasche und rief die Mutter des Jungens an.

"Also ... Ihr Sohn hatte einen Unfall. Ich bin aber bei ihm und es geht ihm gut!"

Innerhalb weniger Minuten tauchte die Mutter des Jungens völlig aufgelöst an der Unfallstelle auf. Sie beruhigte sich erst wieder, nachdem die Rettungssanitäter ihr bestätigt hatten, dass es ihrem Sohn gut ging.

Ein paar Wochen später erhielt Dave eine SMS von ihr.

"Hallo, David. Ich weiß nicht, wie ich jemals all das gutmachen soll, was Sie für mich und meine Familie getan haben. Er wurde jetzt aus dem Krankenhaus entlassen und es geht im schon viel besser. Abgesehen von einer Gehirnerschütterung und einigen Kratzern ist er schon fast wieder der Alte. Nicht jeder hätte das getan, was Sie getan haben. Er hatte Glück, dass ein Schutzengel auf ihn aufgepasst hat."

Es gibt so viel Leid auf der Welt

Von Nizza bis Bagdad. Von Dallas bis Dhaka. In den vergangenen drei Wochen war es erschütternd, die Nachrichten einzuschalten und zu sehen, wie viel Leid es im Augenblick überall auf der Welt gibt. Es fühlt sich so an, als wäre jeder einzelne von uns bereits auf irgendeine Art verletzt worden.

Wir neigen dazu, Angst voreinander zu bekommen und uns dadurch entzweien zu lassen. Ich versuche jedoch, mich stattdessen auf die Geschichten über Liebe zu konzentrieren, die aus diesen Tragödien entstanden sind.

Ich denke an Leshia Evan, die in stillem Protest in den Straßen von Baton Rouge stand. Ich denke an Najih Shaker Al-Baldawi, der im Irak einen Selbstmordattentäter umarmte. Für diese Tat bezahlte er mit seinem Leben, doch er rettete dabei auch hunderten anderen Menschen das Leben.

Wir können entschieden, wie wir damit umgehen

Wir werden in unserem Leben immer wieder geprüft. Und dennoch können wir niemals mit Sicherheit sagen, wie wir uns in einer bestimmten Situation verhalten würden, bis wir tatsächlich in dieser Situation stecken. Heldentaten müssen gar nicht immer so groß sein, wie wir vielleicht denken. Manchmal geht es auch nur um kleine Gesten im Alltag.

Es ist eine Heldentat, wenn man nicht einfach tatenlos daneben steht, wenn jemand aus dem näheren Umfeld Hilfe braucht. Einen Topf voller Matzenknödelsuppe zu kochen kann eine Heldentat sein. Und sich dafür zu entscheiden, sich nicht von Angst treiben zu lassen, ist eine noch größere Heldentat. Die Reise von Adam und Kristine hatte gerade erst begonnen, als der Anschlag am Flughafen in Istanbul passierte.

Beide Familien hatten Angst, als sie ihre Reise fortsetzen wollten. Und dennoch war uns bewusst, dass es nicht richtig war, von ihnen zu verlangen, dass sie nach Hause kommen. Es war ihre Entscheidung, die Reise fortzusetzen.

Sie schickten uns ständig Emails und Textnachrichten oder riefen uns an. Sie informierten uns über jede Sehenswürdigkeit, die sie sich ansahen, über jedes Essen, das sie zu sich nahmen und über jedes Hotel, in dem sie schliefen.

Irgendwann im Laufe der vergangenen drei Wochen wurde das Alltägliche zu unserem Heiligtum.

Sanfte Liebe in Zeiten des Aufruhrs

An Kristines dreißigstem Geburtstag, am 14. Juli 2016 (was gleichzeitig der Tag nach der Rückkehr von ihrer Reise war), veranstaltete Adam ein Picknick am Lake Balboa. Es gab Sushi zum Mitnehmen und Erdbeeren mit Sahne. Die beiden konnten zum ersten Mal wieder richtig entspannen.

Beim Essen machten sie sich bewusst, was in den vergangenen Wochen eigentlich alles passiert war, und sie waren beide sehr dankbar für den Weg, der noch vor ihnen lag.

In einer Welt, die von einem Tsunami an schlechten Neuigkeiten überrollt wurde, bahnte sich an einem ruhigen Donnerstagnachmittag jedoch auch eine ganz sanfte Welle der Liebe an.

Adam kniete mit einem Ring in der Hand nieder: "Willst du mich heiraten?"

Adam hatte den Ring bereits drei Wochen lang bei sich getragen, vom Flughafen in Istanbul bis nach London, von Budapest nach Paris. Doch der richtige Moment war erst gekommen, als sie wieder zu Hause waren, nur einen Häuserblock von der High School entfernt, in der sie sich vor 12 Jahren ineinander verliebt hatten.

"Was?!?", rief ich, als Adam mir die frohe Botschaft am Telefon verkündete. Dave und ich gingen gerade die Straße hinunter zu unserem Auto, als ich alle Details erfuhr.

"Ist das dein Ernst?! Du lieber Himmel!" Ich sah, wie nervös Dave reagierte und vergaß für einen Moment, dass gerade ja nur ich die Neuigkeiten hörte.

"Was? Was ist los? Ist alles in Ordnung?" Sein Gesicht war vor Panik rot angelaufen.

"Adam hat Kristine gerade einen Heiratsantrag gemacht!" Dave war in diesem Moment völlig überwältigt von der Aufregung und der gleichzeitigen Erleichterung.

In einem Sekundenbruchteil ging er zu Boden. Ich lief zu ihm und seine Augen zuckten. "Ich glaube, ich werde gleich wieder ohnmächtig."

Angst ist Angst ist Angst ist Angst

Der Terroranschlag am Atatürk-Flughafen in Istanbul war ein Prüfstein für meine Familie. Zuerst waren wir von Gefühlen wie Angst, Wut und Schmerz überwältigt. Jedes Mal, wenn ich die Nachrichten einschalte, und wieder von einem neuen Terroranschlag höre, beginnen diese Gefühle wieder in mir zu brodeln.

Ob es nun München oder Bayern ist, eines ist sicher: Die Angst ist überall die gleiche. Wir müssen uns bewusst dafür entscheiden, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Wir müssen uns dafür entscheiden, unser Leben weiterzuleben. Wir dürfen uns gegenseitig nicht aufgeben.

Heute und an allen anderen Tagen entscheide ich mich für die Liebe. Ich hoffe, du machst es genauso.

Dieser Blog erschien ursprünglich bei The Lighthouse und wurde von Susanne Raupach aus dem Englischen übersetzt.

Pointiert und meinungsstark: Der HuffPost-WhatsApp-Newsletter

2016-07-22-1469180154-5042522-trans.png

Auch auf HuffPost:

So sieht Hoffnung aus: Dieser Café-Besitzer hat einen ganz eigenen Weg gefunden, armen Menschen zu helfen. Sie zahlen nichts

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2016-07-11-1468249306-1333267-umfrage.jpg

Hier geht es zur Umfrage.


Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Doch was fehlt ihnen wirklich? Wie kann man ihnen wirkungsvoll helfen?

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Die Initiative Anderes Sehen e.V. etwa kümmert sich um die frühkindliche Förderung von blinden Kindern - ein Bereich, den die beiden Gründer zuvor als zutiefst vernachlässigt erfahren haben.

Nun setzen sie sich für Chancengleichheit für blinde Kinder ein. Anderes Sehen e.V. bietet Blindenstöcke für Kinder, die ihre ersten Schritte wagen, und entwickelt liebevoll gestaltete Tast-Bilderbücher.

Zudem hat die Initiative die Echoortungsmethode Klicksonar nach Deutschland geholt und bietet hierfür Schulungen an. Auch die Aufklärung von Betreuungspersonen und die Bereitstellung von Vorschulmaterialien gehören zum Angebot von Anderes Sehen e.V.

Unterstütze das Projekt jetzt und spende auf betterplace.org.

Willst auch Du Spenden für Dein soziales gemeinnütziges Projekt sammeln? Dann registriere Dich und Dein Projekt jetzt auf betterplace.org.

(lm)